Herausgeber:
Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein
Erscheinungsjahr:
1923
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000009871/496/
504 
übernehmen werde. Landammünner und Gerichtsleute wurden 
nun für den neuen Herrn in Eid und Pflicht genommen. 
Haupt und Regierer des Hauses Liechtenstein war nach 
dem Tode des Johann Adam dessen Vetter Anton Florian. 
Als sich Fürst Wenzel über den Stand der Reichsherr- 
schäften Vaduz und Schellenberg hatte Bericht geben lassen, 
fand er und alle Glieder des fürstlichen Hauses, daß es dem 
Ansehen und Glanz desselben zuträglicher sei, wenn jene 
Herrschaften und damit Sitz und Stimme auf Reichs- und 
Kreistagen mit der regierenden Linie verbunden wären, 
und es kam sofort zu Unterhandlungen zwischen Anton Flo 
rian und Josef Wenzel, seinem Ressen und Schwiegersohn. 
Dieser trat seinem Schwiegervater Vaduz und Schellenberg 
ab und erhielt dafür die böhmische Herrschaft Rumburg. Kai 
ser Karl VI. bestätigte diesen Tausch. Am 24. Juni 1718 er 
hielt der damalige Landvogt Josef Grenzing von Straßberg 
die Vollmacht, Landammänner, Gerichtsleute und sämtliche 
Angehörige der beiden Herrschaften der Verpflichtungen zu 
entlassen, womit sie dem Fürsten Josef Wenzel verwandt ge 
wesen. 
Dies geschah mit großer Feierlichkeit am 5. September 
1718. Die Landammänner, Mitglieder der beiden Gerichte, 
die Herrschaftsangehörigen und die Milizmannschast in mili 
tärischem Aufzuge erschienen an jenem Tage zu Vaduz. Ste 
fan Christoph Harprecht, fürstlicher Hofrat und Kaffadirektor, 
war vom Fürsten Anton Florian beauftragt, die Uebergabe 
Hartmann t 1585. 
Karl, t 1627. Gundakar, f 1656. 
Karl Eusebius, f 1684’ Hartmann f 1686^ 
1. Johann Adam Andreas, 2. Anton Florian, Philipp Erasmus, 
1- 1712. t 1721. f 1704. 
3. Zosef Johann, 5. Jos. Wenzel, Emanuel, 
f 1732. f 1772. f 1771. 
4. Joh. Karl, 6. Franz Zosef, 
t 1748. f 1781. 
7. Alois I. Jos., 8. Johann I., 
4 1895. s- 1836. 
ZTAlois I!., t 1858' 
10. Johann II., seit 1858
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.