Herausgeber:
Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein
Erscheinungsjahr:
1923
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000009871/254/
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erbornen ihres gnädigen Herrn Grafen Rudolf v. Feld 
kirch der Genoffami und Geburfami gemeiniglich zu 
Schaan alle Rechte, die sie an der genannten Alp haben, 
mit Grund und Grat, Wunn und Weid, Holz, Wald, 
Wasen und Zweig, mit Weg und Steg und Wasser- 
flüssen um 36V2 Pfd. Graf Rudolf siegelt. (Gem. Arch. 
Schaan.) 
1370 Heinz Senn, seßhaft zu Vaduz, verkauft mit Gunst des 
hocherbornen gnädigen Herren Grafen Heinrich der 
ehrbaren Frau Refa Vaistli, Albero's fei. Witwe, Hän 
fen ihrem Sohn, den halben Zehnten, der gelegen ist in 
dem Dorf auf der Ebene, um 36 Pfd. Pfg. (Urbar St. 
Johann.) 
1371 Graf Heinrich zu Vaduz gibt als Erblehen den Wallisern 
Hans von Gußbrunnen, Hans von Gutenalp, Hans, 
Jakob und Peter den Stößen und Peter Schaller „eine 
Alp, die man nembt Gufchg under Gufchgfiel mit aller 
Zubehör, wie auch ihre Vorderen dieselbe Alp genossen 
haben, um 17 Schilling Zins, der am Martinstag in den 
Hof zu Eschen entrichtet werden muß, wie bisher. (Balz- 
ner G.-Arch.) 
(Diese Alp „Walser-Guschg" oder „Güschgle" kam 1562 an die 
Mälsner.) 
1380 Der Edelknecht Johann von Unterwegen, Sohn des 
Ritters Rudolf, tritt das halbe Zehentlehen zu Triefen 
mit Genehmigung des Bischofs Johann III. an den 
Feldkircher Bürger Heinrich Stöckli ab, welcher die 
andere Hälfte vom Wilhelm von Richenstein zu Triefen 
erkauft hatte. Dem Ioh. von Unterwegen gibt derselbe 
Bischof die Begünstigung, das Lehen am Triefenberg 
auch auf feine Töchter zu vererben. (Triefner Pfr. Arch.) 
1394 Dietrich O. Pr., Weihbischof von Chur, urkundet, daß 
er am Sonntag vor Micheli das Chor und zwei Altäre 
in der restaurierten Pfarrkirche St. Laurentius in Schaan 
geweiht habe. (Schaan-Pfr.-Arch.) 
1378 Graf Hainrich von Sangans zu Vaduz urkundet, daß er 
„ze koffen geben einen statten ewigen koffs allen sinen 
lüten seßhaft in seinem Dorff ze Triftn gemainlich und 
allen iren erben und nachkamen die Alp genannt Vallül, 
gelegen hinder dem Trisnerberg zwischend Gampfal und 
Gralitsch, und das gut genannt Drasgimiel, das an Vallül 
stoßet, und dazu das Stuck genant Schedlers Boden, und 
den Wald daran gelegen herus unz an valbuner troyen 
und dannenhin den troyen ufhin unz uff den Gulmen,
        

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