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spendete, wurde sofort ein entsprechender Vereinsbeschluss gefasst. 
Vereinsvorstand Franz Risch, 92, beauftragte den spiteren Regie- 
rungschef Dr. Josef Hoop, damals Liecht. Gesandter in Wien, einen 
Entwurf samt Offerte für die Vereinsfahne bei der Firma Ratschtaler 
in Wien einzuholen. Auch die Anfertigung der Fahne erfolgte dann in 
Wien. 
Als Fahnenpatin wurde Frl. Berta Marxer, 138, auserkoren, 
und eine Vollversammlung bestellte Karl Marxer, 56 («s"Wari Jakoba 
Karli») zum Fihnrich. Wirklich grossartig, mit welch frischem 
Tatendrang sich die jungen Musikanten fiir ihre Musikkapelle ein- 
setzten und mit Recht schrieb der Schriftführer ins Protokollbuch: 
«Der Verein hat seit dem Frühjahr 1921 viel geleistet!!» 
  
Aus den Aufzeichnungen von Luis Batliner («s'Kapfbura Luis») über das 
Fahnenweihfest: 
«Die ganze Gemeinde hat emsig mitgeholfen, das Fest vorzubereiten. Der 
Festplatz war in der Armenhausbündt. Es kamen viele Vereine, nur mit den 
Maurern war das Freundschaftsverhältnis gestôrt, seit der denkwürdigen 
«Schlacht auf Müssnen», wo der Maurer Bassist, «dr Alt Berna», beinahe 
spitalreif geschlagen worden war.» 
  
  
  
  
Die erste Vereinsfahne — sie wurde 1921 
geweiht. Dr. Josef Hoop, damals 
liechtensteinischer Gesandter in Wien, 
hatte die Fahne bei der Firma 
Ratschtaler in Wien bestellt. 
Fahnenpatin war Berta Marxer, die 
Tochter von Josef Marxer («Kapfer 
Seppli»). Ursprünglich trug die Fabne 
die Aufschrift «Musikkapelle Eschen». 
Nach der Namensänderung auf 
«Harmoniemusik Eschen» im Jahre 
1946 bat man die Fabne im Kloster 
Schellenberg abándern lassen. Von der 
ursprünglichen Beschriftung der Fabne 
ist leider kein Bild bekannt. 
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