Zu den multilateralen aussenpolitischen Aktivitäten des Fürsten- 
tums Liechtenstein gehört auch die Teilnahme und die Mitarbeit 
an wichtigen internationalen Konferenzen über Gegenstände wie 
internationales Vertragsrecht, internationales Seerecht, humanitä- 
res Völkerrecht, diplomatische und konsularische Vertretungen, 
Rauschgiftbekämpfung, kulturelle Zusammenarbeit, Fernmelde- 
wesen, Erziehungsfragen, Schutz des geistigen Eigentums, Um- 
weltschutz, Verkehrswesen u.a.m. Liechtenstein unterzeichnete 
1975 als einer der 35 Teilnehmerstaaten der Konferenz über Sicher- 
heit und Zusammenarbeit in Europa, an deren Arbeiten es sich 
während über zwei Jahren in Helsinki und Genf aktiv beteiligt 
hatte, die Schlussakte von Helsinki. Liechtenstein arbeitete an den 
Nachfolgeveranstaltungen der KSZE in Belgrad 1977/78, in Bonn 
und Montreux 1978, in Valetta 1979 und in Hamburg 1980 mit, 
und es beteiligte sich am Folgetreffen in Madrid 1980/81. 
Die eigenständige Mitarbeit in internationalen Organisationen 
und Gremien gestattet auch einem kleinen Staat wie dem Fürsten- 
tum Liechtenstein, seine Interessen in spezifischen Bereichen des 
internationalen Lebens wahrzunehmen und die für das harmoni- 
sche Zusammenleben der internationalen Völkergemeinschaft not- 
wendige Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Solidarität unter 
Beweis zu stellen. Bei der zukünftigen Entwicklung der auswärti- 
gen Beziehungen des Fürstentums Liechtenstein dürften Überle- 
gungen dieser Art weiterhin eine nicht unwesentliche Rolle spie- 
len. 
  
  
 
        

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