ist man seit längerer Zeit bestrebt, den Ausstellungsraum zu ver- 
grössern, was die verbesserte Präsentation sowohl der Briefmar- 
kensammlung als auch vieler Dokumente und Gegenstände aus 
der Postgeschichte ermöglichte. 
Zusammen mit den vom Postmuseum regelmässig beschickten 
Briefmarkenausstellungen auf der ganzen Welt vermögen dessen 
Sammlungen jährlich viele Philatelisten und weitere Besucher 
zu begeistern. Es ist zu hoffen, dass weiterhin zahlreiche Gäste 
ihren Aufenthalt in Vaduz mit einem Besuch des Postmuseums 
verbinden werden. 
DIE LIECHTENSTEINISCHEN BRIEFMARKEN 
HERMANN HASSLER 
Die Geschichte der liechtensteinischen Briefmarken reicht we- 
niger weit zurück als die Entstehung des liechtensteinischen Post- 
wesens. Nachdem in anderen Staaten schon um die Mitte des 
19. Jahrhunderts die ersten Briefmarken verwendet wurden, gab 
Liechtenstein erstmals 1912 eigene Postwertzeichen heraus. 
Der ehemalige erfolgreiche Leiter des Amtes für Briefmarken- 
gestaltung und des Postmuseums des Fürstentums Liechtenstein, 
Franz Büchel, weiss zur Entstehung der Liechtensteiner Brief- 
marken zu berichten: 
«Seit dem Ende der Mailänder Botenpost (1826) hatte Öster- 
reich ohne feste vertragliche Abmachungen den Postdienst im 
Fürstentum Liechtenstein mitbesorgt. Als die K. und K. Post- 
verwaltung am 1. Juni 1850 für das Gebiet der ósterreichisch- 
ungarischen Monarchie die ersten Briefmarken herausgab, ka- 
men diese mit einiger Verzógerung — nach dem Staatsvertrag 
bzw. Zollvertrag mit Osterreich 1852 — auch an die Schalter der 
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