darauf zurückzuführen, dass auch für die Alpenmilch die Trans- 
portkosten durch das Land übernommen worden sind und der 
gleiche Preis bezahlt werden kann wie in den Taàlsennereien. 
Aber auch auf dem Gebiet der Bewirtschaftung und im Hinblick 
darauf, dass unsere Alpen auch einen bedeutenden Erholungs- 
raum darstellen, ist einiges getan worden. Im Hinblick darauf 
wurde 1968 eine Verordnung über die Sanierung der Berggebiete 
geschaffen. Ziel dieser Verordnung ist die Erhaltung des Alp- 
gebietes im bisherigen Umfang. 
Gleichzeitig soll die Wald-Ausscheidung durchgeführt wer- 
den. Wo notwendig, werden zum Schutz des Menschen und der 
Gebäude Lawinenverbauungen und Rüfeschutzbauten erstellt. 
Das Alpwegnetz wird überholt und die Intensivierung der guten 
Weideböden vorgenommen. 
Mit dem Aufkommen des Wintersportes in unseren Alpen 
erweist sich auch die Erstellung eines Überbauungskatasters als 
notwendig. Alpwirtschaft ist seit Jahrhunderten ein wesentlicher 
Bestandteil unseres bäuerlichen Lebens und die Erhaltung die- 
ser Kulturleistungen unserer Vorfahren ist sicher am Platze. 
MASSNAHMEN VON PRIVATER 
UND ÖFFENTLICHER HAND 
Die Entwicklung unseres Bauernstandes zu seiner derzeitigen 
Intensität ist vielen Faktoren zuzuschreiben. Einmal ist es die 
Initiative des einzelnen Landwirtes und der ganzen bäuerlichen 
Bevölkerung. 
Durch bessere Landbaumethoden und konsequente Massnah- 
men auf dem Gebiet der Tierzucht sind enorme Erfolge erzielt 
worden. In der Erkenntnis, dass in einzelnen Dörfern für den 
Bauern ein Wirtschaften nicht mehr möglich war, sind zahlreiche 
Siedlungen entstanden. In den Berggemeinden Triesenberg und 
Planken wurde die Güterzusammenlegung durchgeführt. Ein 
geringer Prozentsatz unserer Bevölkerung bewirtschaftet unse- 
ren Boden auf das Beste und erwirtschaftet grosse Erträge. 
Wie jedoch überall in unserer industrialisierten Welt wäre 
der Bauer allein nicht in der Lage, Investitionen und Massnah- 
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