fangreiche Vorsorge zum Schutze des Arbeiters gegen Unfall und 
Krankheit. Die Überprüfung der technischen Schutzvorkehrun- 
gen werden in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Fabrik- 
inspektorat durchgeführt. Arbeiter, die mit Strahlen, Giften oder 
anderen krankheitserregenden Stoffen umzugehen haben oder 
lärmexponiert sind, müssen einer periodischen Prophylaxe-Un- 
tersuchung zugeführt werden. Die Untersuchungen geschehen 
in Zusammenarbeit des untersuchenden Arztes mit dem Landes- 
physikus, dem gewerbeärztlichen Dienst der Schweizerischen 
Unfallversicherungsanstalt und dem Amt für Volkswirtschaft. 
Die Kosten der Untersuchungen gehen zu Lasten der gesetzlichen 
Unfallversicherung. 
VERSICHERUNGSSCHUTZ 
Für alle Einwohner des Landes und die ausländischen Arbeit- 
nehmer besteht ein Versicherungsobligatorium gegen Unfall, 
Unfallfolgen und Krankheit. Als Versicherungstráger fungieren 
konzessionierte schweizerische Unfallversicherungs-Gesellschaf- 
ten und liechtensteinische und schweizerische Krankenkassen. 
Die Versicherungsbedingungen und die Tarife sind den 
schweizerischen Normen angepasst. 
RETTUNGS- UND NOTFALLDIENST 
Das Liechtensteinische Rote Kreuz unterhált mit grossen finan- 
ziellen Opfern einen stündigen Rettungs- und Notfalldienst mit 
zwei Krankenautos und vier hauptberuflichen Sanitätern. Die 
Bereitschaft rund um die Uhr wird durch den Einsatz ehrenamt- 
licher Helfer aus den Samaritervereinen ermôglicht. 
Der ärztliche Notfalldienst für die Nachtzeit und für die Sonn- 
und Feiertage sowie ein zahnärztlicher Notfalldienst sind durch 
eine Regierungsverordnung geregelt. 
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