Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
9
Erscheinungsjahr:
1981
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000002854/6/
Vorwort «So wird es richtig sein, wenn man das Geschick des modernen frei­ heitlichen Staates mit dem seiner Parlamente für unlöslich verbunden hält», schrieb der kürzlich verstorbene bekannte deutsche Staatsrecht­ ler Ulrich Scheuner. Diese Aussage ist zugleich Aufforderung, sich um diese Institutionen zu bemühen, und hat auch die vorliegende Arbeit begleitet. Die Arbeit ist im Rahmen einer Vortragsreihe der Liechtensteinischen Akademischen Gesellschaft zur Geschichte und zur heutigen Lage des liechtensteinischen Parlaments in kürzerer Fas­ sung 1977 entstanden und seither erweitert worden. Die geschicht­ lichen Beiträge der seinerzeit beteiligten Referenten sind im voran­ gehenden Heft 8 der Politischen Schriften wiedergegeben. Trotz längerer Beschäftigung mit dem Thema «Zur heutigen Lage des liechtensteinischen Parlaments» ist die Arbeit nicht ganz fertig geworden. Der 2. und der 4. Abschnitt des 3. Kapitels zu den Fragen der Wahl-, Gesetzgebungs- und Kontrollfunktion des Parlaments und zu organisatorischen Fragen sollen, da deren Einbezug einen Auf­ schub bewirkt hätte, gesondert in einer späteren Publikation behan­ delt werden. Dies ist umso eher vertretbar, als sich die ausländische Reformdiskussion um das Parlament vor allem auf die entsprechen­ den Themen der hier fehlenden Abschnitte konzentriert und somit generell auf die dortige Literatur verwiesen werden darf. Ausweitungen besonderer Themen, die den Rahmen des Haupttextes der vorliegenden Arbeit gesprengt hätten, sowie einige weiterführende Exkurse sind bei den Anmerkungen untergebracht. Auf die wichtig­ sten dieser Anmerkungen ist im Inhaltsverzeichnis eigens verwiesen (Seite 7 unten). Dem Landtag, der Regierung und dem Staatsgerichtshof danke ich, dass sie mir die Benützung verschiedener vertraulicher Quellen er­ laubten. Robert Allgäuer, Marzell Beck, Alois Ospelt und Luzius Wildhaber spreche ich für die kritische Lektüre des Manuskripts und verschie­ dene Hinweise meinen besten Dank aus. Beim Quellenstudium war
        

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