ten Linermuseum in Appenzell sowie den Ausstel- lungen «Angelika Kaufmann» im Kunstmuseum und Rätischen Museum in Chur, der Ausstellung «900 Jahre Zukunft» im Kloster Mehrerau bei Bre- genz, der Qumran-Ausstellung im Stiftsarchiv St. Gal- len wie auch den Ausstellungen der Liechtensteini- schen Staatlichen Kunstsammlung im Engländer- bau in Vaduz. LEIHGABEN Die Museumsverwaltung hatte auch in diesem Jahr wieder mehrere Leihgesuche zu bearbeiten. So war das Liechtensteinische Landesmuseum mit zahlrei- chen Exponaten aus seiner archäologischen Samm- lung an der Ausstellung «Gold der Alpen - 4000 Jah- re Schmuck und Münzen. Funde aus der Alpenregi- on» im Bergbaumuseum Klagenfurt vertreten. Die Ausstellung dauerte vom 3. Juli bis zum 28. Novem- ber 1999. Intensive Vorarbeiten leisteten die Archä- ologen Mag. Ulrike Mayr und Hansjörg Frommelt. Für die Sonderausstellung «Ferdinand Nigg (1865-1949). Ein Moderner zwischen Werkbund und Mystik. Zum 50. Todestag» stellte das Landes- museum sechs Hauptwerke Ferdinand Niggs aus seinen reichhaltigen Beständen der Liechtensteini- schen Staatlichen Kunstsammlung zur Verfügung. An der Gedenkausstellung «Der Schwabenkrieg 1499» im Ortsmuseum DoMus in Schaan war das Landesmuseum mit Objekten und Grafikblättern sowie ausgesuchten Funden von Schloss Vaduz aus der archäologischen Sammlung vertreten. Die Mu- seumsleitung dankt auch in diesem Zusammen- hang den Archäologen Hansjörg Frommelt und Mag. Ulrike Mayr für die angenehme und effiziente Zusammenarbeit. Die 1996 ausgeliehenen Exponate an die Prinz- Friedrich-von-Liechtenstein-Stiftung auf der Rie- gersburg in der Oststeiermark für die Ausstellung «Klar und Fest. Geschichte des Hauses Liechten- stein», die von April 1996 bis Oktober 1999 dauer- te, sind im November 1999 in die Sammlungen des Landesmuseums zurückgekehrt. 
An der Weltausstellung 2000 in Hannover wer- den im Liechtenstein-Pavillon Teile des Vaduzer Münzschatzfundes aus den Sammlungen des Lan- desmuseums gezeigt. Die Vorbereitungen sind be- reits angelaufen. PROJEKT «RENOVATION UND ERWEITERUNG LIECHTENSTEINISCHES LANDESMUSEUM» In mehr als 80 Sitzungen auf verschiedenen Ebe- nen und in unterschiedlichen Kommissionen und Fachgruppen wurde das Projekt entscheidend wei- ter bearbeitet. Einerseits galt es die Architekturplä- ne im Detail zur Ausführungsreife zu bringen, an- dererseits wurde das Ausstellungs-, Informations-, Betriebs- und zukünftige Personalkonzept weiter verfolgt. Am 20. August 1999 erfolgte die Baueingabe, am 20. September 1999 fand in feierlichem Rahmen in Anwesenheit von Regierungschef Dr. Mario Frick und Kulturministerin Frau Dr. Andrea Willi der Spatenstich statt, unmittelbar daran wurde mit den Rodungsarbeiten und der Baustelleneinrichtung begonnen. Die Tiefbauarbeiten sowie die Errich- tung der hangseitigen Stützmauer werden rund ein Jahr Bauzeit beanspruchen. In mehreren Fach- beiträgen wurde die Öffentlichkeit über den bishe- rigen Projektstand und den künftigen Projektver- lauf informiert. In der Sitzung vom 24. November 1999 genehmigte der Landtag einen Kredit in Höhe von CHF 5 980 000.—, verteilt auf fünf Jahre (1999 bis 2003), für die Realisierung der künftigen Dau- erausstellungen in den Museumsbauten sowie für die Aufnahme des Wechselausstellungsbetriebs ab 2002 oder 2003. Die Eröffnung des Liechtensteini- schen Landesmuseums ist auf Frühjahr 2003 vor- gesehen. Ebenfalls im Spätherbst 1999 wurde das Bewerbungsverfahren zur Eruierung der künftigen Ausstellungsgestaltung eingeleitet, das bis Februar 2000 abgeschlossen sein wird. Die Museumsleitung wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachkommissionen im Laufe des kommenden Jah- res das definitive Ausstellungs- und Informations- konzept erarbeiten. An dieser Stelle sei den Mitar- 316
        

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