LIECHTENSTEINISCHES LANDESMUSEUM 1999 -teilnehmerinnen, die hautnah den kargen Alltag unserer Vorfahren miterleben und mitgestalten durften - nicht ohne spürbare Begeisterung, wur- den sie doch unter fachkundiger Anleitung in hand- werkliche Betätigungen wie Weben, Erstellen von Schindeln etc. eingeführt, Bereiche die längst aus dem Alltag in Liechtenstein verschwunden sind. An der wissenschaftlichen Tagung im Kapitel- saal von Bendern am 12. Juni 1999 zum Thema «Herrschaft und Repräsentation», der dritten Liechtensteinischen Historischen Tagung, die wie- derum von lic. phil. Arthur Brunhart, Chefredaktor des Historischen Lexikons für das Fürstentum Liechtenstein, organisiert wurde, war das Landes- museum durch dessen Leiter lic. phil. Norbert W. Hasler vertreten. Am 18. Juni 1999 konnte die Installation «Zeit- pfad - 1699 bis 1999» bei den Pfrundbauten in Eschen, ein Projekt des Liechtensteinischen Lan- desmuseums, eröffnet werden. In enger Zusam- menarbeit mit einer Fachkommission leitete Pio Schurti, Triesen, im Auftrag des Landesmuseums die gesamten Vorarbeiten. Mit 300 Stelen wurde 
rund um die historischen Pfrundbauten in Eschen ein Parcours angelegt, den der interessierte Besu- cher zurücklegen und anhand von ausgewählten Bildern und Texten wichtigen Ereignissen der Jah- re 1699 bis 1999 aus Liechtenstein, der benachbar- ten Region und der übrigen Welt begegnen konnte. Zudem war der Zeitpfad in handlichem Taschen- buchformat als Katalog erhältlich. Ergänzt wurde dieses Projekt durch eine Multivisionsschau auf CD-Rom mit dem Titel «Liechtensteins Weg». Er- Der rund um die histori- schen Pfrundbauten in Eschen angelegte «Zeit- pfad-1699 bis 1999» war eine viel beachtete Instal- lation. Die aus Anlass des Jubiläums «300 Jahre Liechtensteiner Unter- land» aufgestellten Stelen informierten über lokale, regionale und globale Er- eignisse der Jahre 1699 bis 1999. Der Ausstel- lungsparcours stand unter dem Motto «Liechtensteins Weg». 311
        

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