Kartographische Skizze mit den vier grossräumig angelegten Angriffsrouten der Koalitionstruppen auf die von den Franzosen besetzte Festung St. Luzi- steig 1799. Speziell die Truppenbewegungen über Tuass, Lawena, Mazora- höhe und Guscha sowie vom Gamperdonatal über die Maienfelder Alp in Richtung St. Luzisteig waren sehr strapaziös und schwierig. Hoher Schnee und steile Gebirgswege machten den Soldaten zu schaffen. Dieser Angriffs- plan scheiterte auch. Erst ein zweiter Vorstoss - mit Frontalangriff von Balzers aus - war erfolgreich. 
Strapazen. Das ganze Unternehmen scheiterte je- doch.80 Auf österreichischer Seite waren 92 Mann gefallen, 258 verwundet, gegen 1000 Offiziere und Soldaten wanderten in Gefangenschaft. Feldmar- schall Hotze hatte die Bewegungen seiner Truppen vom Hügel von Gutenberg aus verfolgt. Ein zweiter Eroberungsversuch der St. Luzisteig wurde ohne Zögern vorbereitet. Die Truppen in Vorarlberg und Liechtenstein wurden um 10 000 Mann verstärkt. Innert einer einzigen Woche lagen allein in Vaduz etwa 2 000 Soldaten im Quartier.81 Der Angriffsplan sah einen Frontalangriff von Balzers aus vor, verteilt auf die ganze Breite des Steigtales bei Prad von der Höhe auf And im Osten bis zum Mälsner Holz im Westen. Flankierende Be- wegungen waren über And, das Guschatobel und am Fläscherberg vorgesehen. Weitere Kolonnen sollten vom Gamperdonatal, Brandnertal und Reils- tal in Graubünden einfallen.82 Der Plan war erfolg- 196
        

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