DIE SCHLACHT BEI TRIESEN AM 12. FEBRUAR 1499 CLAUDIUS GURT Seite betreffen, wohl eher als beschönigend denn als glaubhaft zu bezeichnen sind - so berichtet uns Brennwald in seiner «Schweizerchronik» von ge- gen 400 erstochenen Feinden, jedoch «ferlurend die Eignossen nie kein man»63, Willhelm Besserer, der Alt-Bürgermeister von Ulm, dagegen beziffert in einem Brief vom 19. Februar an den Bürger- meister und Rat in Überlingen die Verluste unter den schwäbischen Landsknechten und Hauptleu- ten auf ungefähr 150 Mann, allerdings seien die Verluste der Eidgenossen nach dem Bericht des selbst am Kampfe beteiligten Jörig Locher, Bürger- 57) Wiler Chronik (wie Anm. 42), S. 177 f. 58) Zellweger (wie Anm. 28), Nr. 605, S. 302 f.; Brennwald, Schwei- zerchronik (wie Anm. 32), S. 356 f. Vgl. auch Wiler Chronik (wie Anm. 42), S. 173 f.; Büchi, Freiburger Chronik (wie Anm. 17), S. 568; «Acta» (wie Anm. 43). S. 10 f. 59) Anselm, Berner Chronik (wie Anm. 52), S. 116 f. 60) Büchi, Freiburger Chronik (wie Anm. 17), S. 568. () 11 Ebenda. 62) Wiler Chronik (wie Anm. 42), S. 177 f. 63) Brennwald, Schweizerchronik (wie Anm. 32), S. 356 f. 
Abb. 5: Schlacht bei Trie- sen am 12. Februar 1499: «Bald eylet Zürych mit dem Fendle vnd Glariß mit der Paner herzu, darmit sy gesterckt am zinßtag der jungen faßnacht zu As- matz aufbrechend vnd zu Treysen mit gewalt über rheyn zugend. Die Küngi- schen in starcker gegen- weer vnderstündend den Eydgenossen den durch- zug zeweeren. Der Eydge- nossen kamend bey 600 hindurch, thettend den angriff so ernstlich, das die andern wol mit müß, von den Keiserischen vngesumpt, hinach moch- tend kommen. Darmit meeret sich die Schlacht, biß die Schwäbischen die flucht zehilff namend vnd jren in die 350 erschlagen, darzü ein stuck Büchsen vnnd zwey Fendle abge- wunnen wurdend.» 175
        

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