DIE SCHLACHT BEI TRIESEN AM 12. FEBRUAR 1499 CLAUDIUS GURT ten Parteien im Interesse des Wohls ihrer Stadt von unbedachten und angesichts der Übermacht der schwäbischen Truppen sinnlosen Aktionen abzu- halten. Durch die anschliessend in die Stadt gelegte schwäbische Garnison, es ist von 400 bis 500 Mann die Rede,44 und die auf der St. Luzisteig sta- tionierten Truppen45 übernahmen die schwäbi- 4 11 Siehe Anm. 36 und Roder, Christian: Regesten und Akten zur Geschichte des Schweizerkriegs 1499. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung 29 (1900) Nr. 36, S. 83. Der Wahrheit näher dürfte wohl die in den «Acta» (wie Anm. 43), S. 5 f. erwähnte Anzahl von zwei Toten kommen. 42) Geschichte und Akten des Varnbüler-Prozesses / Wiler Chronik des Schwabenkriegs. Bearbeitet und herausgegeben von Placid Bütler. [Mitteilungen zur Vaterländischen Geschichte 34]. St. Gallen, 1914, S. 170. 43) Die Acta des Tirolerkriegs nach der ältesten Handschrift als Beitrag der Kantonsschule zur Calvenfeier. Hrsg. von Constanz Jecklin (Beilage zum Kantonsschulprogramm pro 1898/99. Chur, 1899), S. 5 f. 44) Brennwald, Schweizerchronik (wie Anm. 32), S. 354. Vgl. auch Jecklin (wie Anm. 23), S. 79, wo die Zahl der schwäbischen Bundes- truppen mit insgesamt 9 000 angegeben wird. 45) Die «Acta» (wie Anm. 43), S. 8 sprechen von 200 schwäbischen Landsknechten. 
Abb. 4: Bündnerische Kriegsknechte greifen die schwäbischen Besatzungs- truppen auf der St. Luzisteig an und schlagen sie in die Flucht: «Darnebend zugend sy (die Grauwpündter) am Montag [...] zu nacht hin- der dem schlosß Gutenberg an die Lezte, thettend ein tränen mit den Keiseri- schen, darinn die Pündten die selbig Landweere mit gewalt erobertend und der feynd bey 400 daran erleg- tend, die überigen entrun- nend durch hilft der finste- ren nacht auff Gütenberg.» 171
        

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