LIECHTENSTEINISCHES LANDESMUSEUM 1998 Jahresbericht 1998 STIFTUNGSRAT Der Stiftungsrat des Liechtensteinischen Landes- museums trat am 9. Februar 1998 zu seiner letzten Sitzung unter dem Vorsitz des Präsidenten Dr. Kurt F. Büchel zusammen. Am 17. März 1998 wurde der Stiftungsrat durch die Fürstliche Regierung für die Mandatsperiode von 1998 bis 2002 neu bestellt. Der Stiftungsrat setzt sich aus folgenden Mitglie- dern zusammen: Mag. Edmund Banzer, Hohen- ems (bisher), Trudy Bricci-Marok, Mauren (bisher), Ulrike Brunhart, Balzers (bisher), lic. phil. Roland Hilti, Schaan (bisher), Maria Marxer, Gamprin (neu), lic. phil. Eva Pepic, Schaan (neu), Dr. Tho- mas Wilhelm, Vaduz (neu); ausgeschieden sind Dr. Kurt F. Büchel, Triesen, Paul Büchel, Ruggell, und lic. phil. Veronika Marxer, Schaan. In der konstituierenden Sitzung vom 12. Mai 1998, an der Frau Regierungsrat Dr. Andrea Willi, Kulturministerin, teilnahm, wurde Frau lic. phil. Eva Pepic zur Präsidentin des Stiftungsrates ge- wählt. In drei weiteren Sitzungen befasste sich der Stiftungsrat neben dem Budgetantrag 1999 insbe- sondere mit dem im Mai abgeschlossenen Archi- tekturwettbewerb «Renovation und Erweiterung des Liechtensteinischen Landesmuseums» sowie mit Fragen der personellen Struktur des Museums. MUSEUMSKOMMISSION Die Museumskommission wurde in der bisherigen Zusammensetzung durch den neu ernannten Stif- tungsrat bestätigt. Ihr gehören Johann Otto Oehry, Triesen, Manfred Wanger, Planken, und Univ. Prof. Dr. Elmar Vonbank, Bregenz, an. Vorsitz in der Museumskommission führt der Museumsleiter lic. phil. Norbert W. Hasler. Die Museumskommission entschied in zwei Sitzungen über zahlreiche An- käufe, Neuzugänge und Schenkungen, über Ge- suche um Leihgaben und befasste sich eingehend mit weiteren museumsrelevanten Fragen, nament- lich im Zusammenhang mit dem Architekturwett- bewerb sowie mit den Zukunftsperspektiven des Liechtensteinischen Landesmuseums. 
MUSEUMSVERWALTUNG Das Berichtsjahr 1998 stand aus der Sicht des Liechtensteinischen Landesmuseums ganz im Zei- chen des Architekturwettbewerbs zur «Renovie- rung und Erweiterung des Liechtensteinischen Landesmuseums». Auf den 1997 europaweit ausge- schriebenen Architekturwettbewerb sind insge- samt 191 Bewerbungen eingegangen, aus denen das Preisgericht unter dem Vorsitz von Regierungs- chef Dr. Mario Frick in der Sitzung vom 12. Dezem- ber 1997 insgesamt 29 Architekten beziehungs- weise Architekturbüros zum Wettbewerb zugelas- sen hat. Termingerecht wurden in der Folge 23 Projekte eingereicht. Am 18. und 19. Mai 1998 trat das Preisgericht zur Beurteilung zusammen. Nach eingehenden Diskussionen und mehreren Wer- tungsrundgängen kam die international zusam- mengesetzte Jury, in der das Landesmuseum durch den Stiftungsratspräsidenten Dr. Kurt F. Büchel und den Museumsleiter vertreten war, zur defini- tiven Wertung. Auf Rang 1 kam das Projekt Nr. 8 mit dem Kennwort «Reihenfolge», Architekturbüro Frank Brunhart, Balzers. Das Ergebnis des Archi- tekturwettbewerbs wurde in den liechtensteini- schen Landeszeitungen sowie in Fachzeitschriften bekanntgegeben. Sämtliche Entwürfe wurden nach der Beurteilung durch das Preisgericht unter Na- mensnennung der Verfasser im Foyer des Vaduzer- Saales vom 26. Mai bis 8. Juni 1998 ausgestellt. Stiftungsrat und Museumskommission haben die Gelegenheit zum Besuch der Projektausstellung ge- nutzt. Mit der Projektleitung wurde Dipl. Arch. ETH Michael Pattyn vom Hochbauamt beauftragt. Meh- rere Arbeitsgruppen wurden durch die Fürstliche Regierung einberufen, welche umgehend die Vor- arbeiten zur Organisation und Strukturierung' der Realisierungsphase aufnahmen. Eine Fachkommis- sion, unter Beizug der Beratungsstelle für Landes- geschichte unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Roger Sablonier, Zürich /Zug, erarbeitete in zahl- reichen Sitzungen ein Museumsleitbild und ent- schied über die verschiedenen Nutzungsbereiche der beiden Altbauten (Landesmuseumsbau und Verweserhaus) sowie über den künftigen Erweite- 293
        

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