ZUR BAUGESCHICHTE DES HOTELS LÖWEN - EINER JAHRHUNDERTEALTEN TAVERNE / PETER ALBERTIN Bauten und Erneuerungen im ausgehenden 19. und 20. Jahr- hundert Plan 16: Das 1. Oberge- schoss von 1838, Grund- riss 1:200 — Strasse — 1881 entstand entlang der Südostfassade ein zweigeschossiger Laubenanbau in zeittypischer Holzarchitektur (Abb. 6); zweifellos ein beliebter Aufenthaltsort der Gäste, mit dem grandiosen Aus- blick über Weingärten und Schloss Vaduz in die nahen und fernen Berge. In den Gaststuben 14 und 32) Hierzulande werden Kamine vor allem seit der zweiten Hälfte des 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis übers Dach hochgeführt, bis dahin mündeten Kamine im Dachraum, wodurch Dachstühle vom Rauch verrussten und teilweise richtiggehend verpechten. 
1838 wurde im Löwen wieder umgebaut. Das erste Obergeschoss erhielt eine Raumstruktur barocker Art mit zeittypischem axialem Erschliessungsgang eingepasst (Plan 16). Hierzu traten die Räume 21 und 23 je die erforderliche Baufläche ab. Die neuen Gangwände sind in überputztem Fachwerk erstellt, die bisherige Trennmauer zwischen den Räumen 23 und 28 als einstige Südwestmauer des Kern- baues wurde abgetragen. Das Deckengebälk über den Gaststuben 14 und 19 wurde erneuert. Hieraus liefern uns vier Balken das dendrochronologisch ermittelte Baudatum 1838. 241
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.