Die Gemeindeterritorien auf der «Gemarkungs- karte des Fürstentums Liechtenstein» 
Auf der Karte sind die Grenzen des Schaaner Kirchspiels markiert: nördlich die uralte Grenze zum heutigen Unterland, südlich die Grenze zu Triesen und das kirchlich bis 1768 zur Pfarrei Schaan gehörige Triesen- berger Gebiet mit Rota- boda, Fromahus, Prufa- tscheng. Gaflei gehörte bis 1615 ebenfalls zum Schaaner Kirchspiel. Der Rhein bildete bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts keine feste Grenze. Auf der Rheintal- seite, am Westhang der Rätikonkette, sind die dörflichen Siedlungen entstanden. Im Alpen- gebiet umfasste das Kirch- spielterritorium neben den Plankner Alpen drei Kuhalpen (Malbun, Gritsch und Guschg) und drei Galt- viehalpen im Valorschtal. Zu beachten sind auch die Flächengrössen. Wenn man den Teil des Triesen- berger Gebiets mitberück- sichtigt, entspricht die Mark der Urpfarrei Schaan grössenmässig derjenigen der Dörfer um den Eschnerberg, dem heutigen Unterland. Bal- zers, Triesen und Triesen- berg hatten bis Ende des 18. Jahrhunderts ebenfalls gemeinsamen Besitz. Diese Mark umfasste in etwa einen weiteren Drittel der heutigen Lan- desfläche. Dieser Sach- verhalt wäre einmal einge- hend zu hinterfragen. 
Vaduz Schaan Planhen V77Z7)^ 
Triesen DM <§> Landeshauprort ßeme/nden. (politisch selbständige Orte ) Ortschaften (pülKsch mselbslänclige Orte) 
Triesenberg ßa/zers Eschen Mauren
        

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