DAS ROD- UND FUHRWESEN IM FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN / KLAUS BIEDERMANN Eine Gruppe von Säumern beim Transport von «Lä- gein», je zwei von diesen Gefässen sind den Tieren aufgebunden deren Fuhrleuten gegenüber keinen Konkurrenz- vorteil verschaffen. Für jeden spedierten Sack sind, 30 Kreuzer Fuhrlohn zu bezahlen. 6. Für den Stracksverkehr dürfen die Gerichte Fussach und Höchst vier Fuhrleute stellen. Die Ge- richte Rankweil und Sulz stellen zusammen einen Fuhrmann, das Gericht Lustenau ebenso. 7. Die Fuhrleute dürfen nur soviel Waren laden, wie sie mit ihrer eigenen Mähne420 transportieren können. Sie dürfen kein zweites Fuhrwerk in An- spruch nehmen. Im Rodverkehr fahren die Fuhr- 412) LLA RA 20/18: Einleitung zur Rodordnung von 1704. 413) Ebenda. 414) Ebenda. 415) Vogt, Brücken zur Vergangenheit, S. 73. 416) Kaiser, Arthur Brunhart, S. 450. 417) Vogt, Brücken zur Vergangenheit, S. 73 f. 418) Ebenda. S. 75. Das Haus Liechtenstein erwarb damit Sitz u. Stimme im Reichsfürstenrat. 419) LLA RA 20/18: Rodordnung von 1704, erlassen am 26. Juli in Bregenz. 420) Eine Mähne ist ein Fuhrwerk; siehe auch Anmerkung 83 mit genaueren Angaben. 
Ein «Lägel» in Nahauf- nahme. Dieses längliche, ovale Holzgefäss wurde zum Transport von Wein verwendet 79
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.