LIECHTENSTEINISCHES LANDESMUSEUM 1997 Im April 1997 hat das Liechtensteinische Lan- desmuseum eine Beitragsserie im Liechtensteiner Vaterland begonnen unter dem Titel «Objekt des Monats - Aus den Sammlungen des Liechtenstei- nischen Landesmuseums». Dabei wird jeweils ein ausgewähltes Objekt aus den verschiedenen Sammlungsbereichen des Landesmuseums in Wort und Bild vorgestellt. Die Museumsleitung dankt in diesem Zusammenhang den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Archäologie in Liechtenstein für wertvolle Unterstützung. Die Bereiche Korrespondenz, Administration, Redaktions- und Lektoratsarbeiten sowie allgemei- ne museologische Aufgaben sind von steigender Tendenz geprägt. RESTAURIERUNGEN In den museumseigenen Restaurierungswerkstät- ten konnten zahlreiche Objekte vorwiegend aus dem volkskundlichen Bereich sowie der Sammlung landwirtschaftlicher Geräte und Werkzeuge einer fachgerechten Restaurierung unterzogen werden. Die Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten betreffen sowohl Neuzugänge wie auch Objekte aus den Altbeständen. SITUATION MUSEUMSBAUTEN Nachdem bereits im Mai 1996 der Landtag einen Kredit zur Renovierung der alten Museumsbauten inklusive Erweiterungsbau zugesprochen hatte, er- folgte am 19. August 1997 der Beschluss der Regie- rung zur Bestellung der Jury und zur Genehmigung des Architekturwettbewerbs zur Renovation und Erweiterung des Liechtensteinischen Landesmu- seums in Vaduz. Am 29. September 1997 traf sich die Wettbewerbsjury in einer ersten Sitzung zur Verabschiedung des Wettbewerbsprogramms, der Verfahrensmodalitäten und der Bewerbungskrite- rien. Bis zum 17. November 1997 lief die Abgabefrist der ersten Wettbewerbsstufe durch die Bewerber. Am 12. Dezember 1997 traf sich die 
Jury zu einer zweiten Sitzung, an der aus rund 200 Bewerbungen 29 Architekturbüros für die defini- tive Beteiligung am Wettbewerb ausgewählt wur- den. Bis Ende Mai 1998 sollen die Ergebnisse die- ses Architekturwettbewerbes vorliegen. Der Beginn der Bauarbeiten ist auf Frühjahr 1999 vorgesehen. WOHNMUSEUM HAUS NR. 12 IN SCHELLEN- BERG Seit 1994 obliegt der Leitung des Liechtensteini- schen Landesmuseums die Betreuung des Wohn- museums in Schellenberg als Aussenstelle. Das Wohnmuseum war wie bisher von April bis Ok- tober an zwölf Sonntagnachmittagen geöffnet. Mit rund eintausend Eintritten blieb die Besucherzahl annähernd konstant. Auch ausserhalb der re- gulären Öffnungszeiten wurden zahlreiche Besu- chergruppen durch das Haus begleitet und mit der interessanten Geschichte des Objektes vertraut ge- macht. Erstmals wurde durch ein entsprechendes Inserat auf dem Landeskanal auf die Öffnungszei- ten hingewiesen. Das Angebot für den interessier- ten Besucher wurde durch 13 verschiedene An- sichtskarten und einen Beitrag über die Geschichte des Hauses - erschienen im Jahresbericht 1994 des Liechtensteinischen Landesmuseums, Jahr- buch 94 des Historischen Vereins für das Fürsten- tum Liechtenstein - erweitert. Ein Videofilm über «Die bewegte Geschichte des Hauses Nr. 12 in Schellenberg» steht unmittelbar vor der Fertigstel- lung. Er wird ab April 1998 im Wohnmuseum gezeigt werden. Nach wie vor liegt der Aufsichts- dienst bei Frau Rosemarie Biedermann, Mauren, und Frau Rösle Jehle, Schaan, in besten Händen. 279
        

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