HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 1997 Historisches Lexikon für das Fürstentum Liechtenstein: Tätigkeitsbericht 1997 ALLGEMEINES Die Arbeiten am Historischen Lexikon für das Für- stentum Liechtenstein (HLFL) gingen im Berichts- jahr 1997 planmässig weiter. Die Anzahl der Ein- träge belief sich per Jahresende auf rund 3 300 Lemmata (Artikel, Direktverweise) mit insgesamt rund 80 000 Zeilen. Die Haupttätigkeiten der Re- daktion betrafen die Artikelproduktion. Neben diesen Arbeiten wurden verschiedene andere mit dem HLFL zusammenhängende Aufgabenbereiche wahrgenommen. Insgesamt konnte 1997 wieder ein wichtiger Schritt bei der Realisierung des Historischen Lexi- kons innerhalb des gesetzten Zeitrahmens gemacht werden. Das Projekt blieb wie bisher ein Einmann- betrieb, obwohl im Gefolge der Artikelproduktion die redaktionellen Anforderungen und administra- tiven Belastungen weiter gestiegen sind. Dies be- dingte zum einen die weitere Beschränkung auf die Kernaufgaben und zum anderen eine Straffung der Arbeitsabläufe. DIE TRÄGERSCHAFT Die Trägerschaft des Historischen Lexikons, der Vorstand des Historischen Vereins, behandelte die ihr obliegenden Geschäfte in den ordentlichen Sit- zungen. Die Kontakte der Redaktion zur Träger- schaft liefen über die Geschäftsstelle des Histori- schen Vereins (lic. phil. Klaus Biedermann) und über den Präsidenten des Vereins, Dr. Rupert Qua- derer. DIE BERATENDEN GREMIEN Der Wissenschaftliche Beirat des Historischen Lexi- kons traf sich gegen Ende des Berichtsjahres 1997 zu einer Arbeitssitzung im Bildungshaus Gutenberg Balzers, in welcher er die von der Redaktion vorge- legten Geschäfte besprach. Mitglieder des Beirates waren im Berichtsjahr Dr. Rupert Quaderer (Vor- sitz, Schaan), Dr. Martin Bundi (Chur), Prof. Dr. Dr. 
Karl Heinz Burmeister (Bregenz), Prof. Dr. Heinz Dopsch (Salzburg), lic. phil. Claudia Heeb-Fleck (Schaan), Dr. Marco Jorio (Bern) und Dr. Werner Vogler (St. Gallen). Die Arbeitssitzung galt zentral der Begutachtung und Diskussion eingelieferter Artikel. Die weiteren wissenschaftlichen Berater und Be- raterinnen wurden in ihren Sachbereichen und in bezug auf die eingelieferten Artikel, bei Vernehm- lassungen und laufenden redaktionellen Arbeiten nach Bedarf zu Rate gezogen. Zusammen mit den wissenschaftlichen Berate- rinnen Dr. Heidi Witzig, lic. phil. Veronika Marxer und lic. phil. Claudia Heeb-Fleck besprach der Re- daktor die Durchführung einer Weiterbildung für Autoren und Autorinnen im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte. Diese Tagung soll im Frühjahr 1998 durchgeführt werden. DIE REDAKTION Die Redaktion blieb wie bisher ein Einpersonenbe- trieb. Die Aufgabenbereiche umfassten die Berei- che Administration, Redaktion, Beratung. Die ad- ministrativen Anforderungen sind im Gefolge der Artikelproduktion und der damit einhergehenden Aufgaben erneut angewachsen. REDAKTIONELLE TÄTIGKEITEN Die redaktionellen Tätigkeiten umfassten im we- sentlichen die weitere Bearbeitung der Stichwort- liste, die Produktion der Artikel, die Verpflichtung und die Betreuung der Autoren und Autorinnen so- wie die Betreuung verschiedener weiterer Projekte. Mit verschiedenen Autoren und Autorinnen fanden einzelne Besprechungen oder gemeinsame Sitzun- gen statt, deren Vorbereitung und Durchführung doch beträchtlichen Zeitaufwand erforderte. Die Redaktion unterstützte die Autoren und Autorin- nen bei bibliographischen Abklärungen, bei der Literatur- und Quellenbeschaffung sowie bei Ar- chivstudien in Liechtenstein. 271
        

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