Hochsprache stehen gleichberechtigt nebeneinan- der, ergänzen sich in der Erzählung. Erfreulicher- weise sind die Eingriffe des Herausgebers Bern- hard Tschofen in den Text minim und zudem als solche gekennzeichnet. Die «Erinnerungen» werden durch eine infor- mative Einführung, durch Fussnoten mit Ergän- zungen und Erklärungen sowie durch ein Glossar und ein Sachregister ergänzt. Dafür ist dem Her- ausgeber zu danken. Ein, zwei kleine punktuelle Unzulänglichkeiten - wie etwa der bald überall zu entdeckende notorische Rechtschreibfehler «Probst» bzw. «Probstei» (S. 401, Anm. 176) statt «Propst» und «Propstei» - spielen angesichts der Qualität der Ausgabe keine weitere Rolle. Der Her- ausgeber weist auch auf einige weiterführende Literatur zur Geschichte der Schwabengängerei hin (S. 39, Anm. 12), etwa die Untersuchungen von Ferdinand Ulmer, Otto Uhlig, Klaus Beitl, Othmar Franz Lang, Roman Spiess und anderen. Nachzu- tragen seit dem Erscheinen der «Erinnerungen» Regina Lamperts ist das 1998 von Sabine Mücke und Dorothee Breucker erarbeitete informative Be- gleitheft (Ravensburger Stadtgeschichte 27) zur Ausstellung «Schwabenkinder. Vorarlberger, Tiro- ler und Graubündner Kinder als Arbeitskräfte in Oberschwaben». Die «Erinnerungen» Regina Lamperts ergänzen alle diese historischen und volkskundlichen For- schungsergebnisse in besonderem Masse, weil sie - selten genug! - auf authentische Weise eigenes Er- leben erzählen und zudem - noch seltener! - ein aussagekräftiges und gehaltvolles Dokument aus der weiblichen Arbeits- und Lebenswelt des 19. Jahrhunderts in unserem alemannischen Raum darstellen. 
ANSCHRIFT DES AUTORS lic. phil. Arthur Brunhart Wingerta 14 FL-9496 Balzers 234
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.