DENKMALSCHUTZ IN LIECHTENSTEIN 1997 HANSJÖRG FROMMELT Wagners gehört heute schon fast der Geschichte an. Er zählt zu den vom Aussterben bedrohten Handwerken. Die Zeugnisse von Liechtensteins einstmals bäuerlicher und vom Handwerk gepräg- ter Vergangenheit werden immer spärlicher. Wirt- schaftlicher und finanzieller Aufschwung rufen nach Erneuerung. Es stellt sich die Frage, ob nicht im Interesse der authentischen Dokumentation die Wagnerei als industriegeschichtliches Denkmal der Nachwelt hätte erhalten werden müssen. 20) Auf einer Flugaufnahme vom 1. Oktober 1927 ist die Transfor- matorenstation als erstes freistehendes Bauwerk südlich der Kirche im Überschwemmungsgebiet deutlich zu erkennen. Vgl. Rheinnot (1977), S. 132. 21) Landtag und Regierung (1997), S. 269. 22) Stammbaum von «s'Wagner Heltis» bei Wanger (1989), S. 62-63. Leider sind bei dieser Publikation nur die männlichen Nachkommen und die Mütter unehelicher Kinder in die Stammtafeln aufgenommen worden. 23) Hasler (1998), S. 338-339. 24) Landtag und Regierung (1997), S. 269. 25) Schaanor Hausbuch Fol. 166. Abb. 13: Schaan. Haus Nr. 126 an der «Land- strasse». Das Wohnhaus musste 1997 einer Gross- überbauung weichen Abb. 14: Schaan. Wagne- reiwerkstätte beim Haus Nr. 126 an der «Land- strasse». Die Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Wagnerei wurde 1997 abgebrochen Abb. 15: Schaan. Wagne- reiwerkstätte beim Haus Nr. 126 an der «Land- strasse». Blick in das Innere mit den über Transmissionen angetrie- benen Maschinen. Heute sind sie nur noch Mu- seumsobjekte fernab ihres einstigen Standorts 213
        

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