DENKMALSCHUTZ IN LIECHTENSTEIN 1997 HANSJÖRG FROMMELT Wie in den Vorjahren konnten 1997 einige bedeu- tende Wohnhäuser unter Denkmalschutz gestellt werden. Leider sind aber im Berichtsjahr auch wie- der wertvolle Objekte der Spitzhacke zum Opfer gefallen. Laufende Renovations- und Konservie- rungsprojekte wurden weitergeführt. Die Zusam- menfassung der denkmalpflegerischen Aktivitäten kann dem Rechenschaftsbericht der Regierung an den Hohen Landtag entnommen werden.1 Neben dem Rechenschaftsbericht liegen dieser Chronik als Informationsquellen wiederum Gemeindepubli- kationen, Gemeinderatsprotokolle und Pressemel- dungen zu Grunde. Wertvolle Hinweise zu ein- zelnen Objekten gaben Michael Pattyn und Jürgen Fränzer vom Hochbauamt in Vaduz, Herbert Walser vom Grundbuchamt in Vaduz, Paul Vogt vom Landesarchiv in Vaduz, Herbert Hübe vom Liechtensteiner Namenbuch in Triesen und Fredy Gstöhl von den Liechtensteinischen Kraftwerken in Schaan. Die vorliegende Arbeit unterstützten auch die Mitarbeiter der Bauverwaltungen verschiede- ner liechtensteinischer Gemeinden, indem sie das in den Bauarchiven gesammelte Wissen zur Ver- fügung stellten. Ihnen allen sei gedankt. Wiederum gilt mein besonderer Dank dem Bauhistoriker Peter Albertin aus Winterthur. Zusammen haben wir verschiedene Bauernhäuser besucht und Fra- gen zu deren Geschichte in angeregten Gesprächen diskutiert. Mit Recht darf Peter Albertin als pro- fundester Kenner der Geschichte bäuerlichen Bau- ens und Wohnens im Fürstentum Liechtenstein bezeichnet werden. Seit bald zwei Jahrzehnten setzt er sich mit der gebauten Geschichte unseres Landes auseinander. Mehrere seiner interessan- ten baugeschichtlichen Untersuchungsberichte sind bereits in der Jahrbuchreihe des Historischen Ver- eins für das Fürstentum Liechtenstein vorgestellt worden. Es bleiben der Wunsch und die Forderung offen, dass wenigstens eine Auswahl weiterer von Peter Albertin im Manuskript vorgelegter Berichte der interessierten Öffentlichkeit in Form von Publi- kationen zugänglich gemacht werden. Die in dieser 
Abb. 1: Eschen. Haus Nr. 115 an der «Rofenberg- strasse». Südansicht des 1675 erbauten Bauern- hauses mit einem Dach- stuhl von 1711 und einem Schindelschirm aus dem Jahr 1782. Aufnahme vor der Renovation 1997 1) Landtag und Regierung (1997), S. 268-270. 203
        

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