um mit parallel geführter Galerie. Erwähnt sei auch die Zusammenarbeit im Internationalen Ar- beitskreis Bodenseeausstellungen. In gewohnter Weise, einer ständig steigenden Nachfrage entsprechend, stand das Landesmuseum verschiedenen Wissenschaftlern, Autoren und Ver- legern mit Foto- und Bildmaterial sowie mit Fach- wissen zur Verfügung. Im Rahmen der Neuedition des Schweizer Mu- seumsführers mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein ist der Leiter des Liechtensteinischen Landesmuseums hinsichtlich der neuen Museen für die Kantone St. Gallen, Appenzell und Glarus sowie für das Fürstentum Liechtenstein zuständig und hat diesbezüglich entsprechende Empfehlun- gen an die zuständige Redaktionskommission des VMS (Verband der Museen der Schweiz) abzu- geben. Im Rahmen der 8. Österreichischen Museums- tage, die vom 17. bis 19. Oktober 1996 in Bre- genz stattfanden und unter dem Motto «Baumass- nahmen/Neueinrichtungen - abgeschlossen, im Gange, in Planung» standen, war der Museumslei- ter zu einem Referat über die derzeitige Situation des Liechtensteinischen Landesmuseums eingela- den. Die Ausführungen stiessen auf reges Interesse unter den zahlreich anwesenden Fachkolleginnen und -kollegen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Der Pflege und Intensivierung der Kontakte zu Fachkreisen dienten zahlreiche Besuche von Mu- seen und Ausstellungen im benachbarten Ausland. WOHNMUSEUM HAUS NR. 12 (EHEMALS HAUS BIEDERMANN) IN SCHELLENBERG Das seit 1994 bestehende Wohnmuseum in Schel- lenberg, eine Aussensteile des Liechtensteinischen Landesmuseums, konnte 1996 mehr als 1 000 Be- sucher verzeichnen und ist inzwischen zu einer selbstverständlichen und vielbeachteten kulturellen Einrichtung im Liechtensteiner Unterland gewor- den. Rund 30 Gruppen, darunter auch etliche Schulklassen, konnten im Wohnmuseum begrüsst 
und durch die Räume geführt werden. Ein beson- derer Dank gebührt dem Aufsichtspersonal, Frau Rosemarie Biedermann und Frau Rösle Jehle, die sich mit grossem Engagement des Hauses und der Besucher annehmen; ebenso sei den Archäologen lic. phil. Eva Pepic und Hansjörg Frommelt für die stets gute und wohlwollende Zusammenarbeit ge- dankt. Durch zahlreiche Objekte, teilweise Geschenke begeisterter Besucher, konnte die Ausstellung «bäuerliches Wohnen und Arbeiten unserer Vor- fahren» ergänzt und bereichert werden. ANKÄUFE, ZUWENDUNGEN, RIRLIOTHEK «Die Hauptaufgabe eines Museums bleibt vor allem das Erweitern und der Erhalt der Sammlung» (Alessandra Ferrini, in VMS-Bulletin 56, 1996, S. 43). Dank gezieltem Agieren konnten im Berichtsjahr 1996 bedeutende Objekte in die reichhaltigen Sammlungsbereiche des Landesmuseums einge- bracht und verschiedene Sammlungslücken ge- schlossen werden. Insgesamt sind 120 Eingänge zu verzeichnen, wie dem Zuwachsverzeichnis zu ent- nehmen ist. Den zahlreichen Donatoren gilt ein besonderer Dank für das Entgegenkommen und die damit be- kundete Wertschätzung gegenüber dem Liechten- steinischen Landesmuseum. Nicht unerwähnt bleiben soll die Übernahme des gesamten Inventars der Wagnerei Gottlieb Hilti in Schaan, sowie eine Sammlung wertvoller - vor- wiegend sakraler - Kulturgüter aus dem Gemein- dearchiv Schaan in das Depositum des Landesmu- seums. Ebenso konnten Teile der Innenausstattung der Kapelle St. Georg in Schellenberg als Deposi- tum in die Obhut des Landesmuseums eingebracht werden. Die Fachbibliothek des Landesmuseums wurde durch Ankäufe und zahlreiche Schenkungen eben- falls erheblich ausgebaut. Die Museumsleitung ist auch hier allen Autoren, Verlegern und Donatoren zu besonderem Dank verpflichtet. 338
        

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