Michael Ritter, Ressortinhaber Soziales und Wirt- schaft, teil. In der gleichen Sitzung wurden die Historikerin- nen Frau lic. phil. Veronika Marxer (Schaan) und Frau Dr. Heidi Witzig (Uster) zu wissenschaftlichen Beraterinnen des Historischen Lexikons gewählt. Ihre wissenschaftlichen Verantwortungsbereiche betreffen in erster Linie auch die Aspekte der Ge- schlechtergeschichte in den Artikeln des HLFL. Im Rahmen seiner Möglichkeiten will das Historische Lexikon den Anliegen einer Geschichtsschreibung, welche die genannten Aspekte in gebührendem Rahmen berücksichtigt, mögüchste Nachachtung verschaffen. Die wissenschaftlichen Berater und Beraterinnen wurden allgemein oder in bestimm- ten Fragen, bei Vernehmlassungen und laufenden redaktionellen Arbeiten nach Bedarf zu Rate gezo- gen. DIE REDAKTION Die umfangreichen Aufgabenbereiche der Einper- sonen-Redaktion umfassten im Berichtsjahr 1996 wie bisher zur Hauptsache die beiden Bereiche Ad- ministration und Redaktion. Die administrativen Anforderungen sind im Gefolge der Artikelproduk- tion und der damit einhergehenden Aufgaben er- neut angewachsen. REDAKTIONELLE TÄTIGKEITEN Die redaktionellen Tätigkeiten umfassten im we- sentlichen die weitere Bearbeitung der Stichwortli- sten und Konzepte, die Produktion der Artikel, die Betreuung der Autoren und Autorinnen sowie die Weiterführung der verschiedenen wissenschaftli- chen Projekte. Neue Autoren und Autorinnen wur- den unter Vertrag genommen und mit Aufträgen bedacht. Mit verschiedenen Autoren und Autorin- nen - besonders erwähnt seien die Verfasser und die Verfasserin der Gemeindeartikel - fanden ein- zelne Besprechungen oder gemeinsame Sitzungen statt. Beträchtlichen Zeiteinsatz erforderte insge-samt 
die Vorbereitung von Sitzungen, Gesprächen und Telefonaten, deren Anzahl sich im Zusammen- hang mit der Produktionsaufnahme steigerte. Der Redaktor machte Archivbesuche und unterstützte die Autoren in logistischer Hinsicht und bei biblio- graphischen Abklärungen. Die Abgabedisziplin verschiedener Autoren (nicht Autorinnen!) ist, mit vornehmer Zurückhaltung ausgedrückt, teilweise etwas locker. ARTIKELPRODUKTION, EDV Die Artikelproduktion konnte aus verschiedenen Gründen nicht im gewünschten Masse vorangetrie- ben werden, sie hielt sich aber insgesamt im ge- planten Rahmen. Die Redaktion ist jedoch bestrebt, die Produktion zusätzlich zu beschleunigen. Ein wesentlicher Grund für das verzögerte Produk- tionstempo liegt in den nicht einwandfrei laufen- den EDV-Redaktions- und Datenbankprogrammen. Die Datenbank (Programm) wurde im Frühjahr 1996 in einem ersten Teil geliefert; sie ist noch nicht abgeschlossen. Auftretende Mängel schwer- wiegender und zeitraubender Natur blockierten die Bearbeitung von Stichwortlisten und Artikeln teil- weise oder ganz über längere Zeiträume hinweg. Der kostenintensive EDV-Bereich war (und ist) ein ständiges «Sorgenkind» der Redaktion. Weil eine EDV-Unterstützung für die redaktionelle Arbeit un- bedingt erforderlich ist, wurde die Beseitigung der Mängel in Zusammenarbeit mit den beauftragten Softwarefirmen in Angriff genommen. Die Proble- me konnten bis Ende des Berichtsjahres nicht gelöst werden. KONTAKTE, RERATUNG, PLANUNG Die redaktionellen Kontakte zum Historischen Lexi- kon der Schweiz (HLS) waren sporadisch, zumal der Chefredaktor des HLS, Dr. Marco Jorio, auch Mit- glied des Wissenschaftlichen Beirates ist. Herrn Dr. Jorio möchte ich bei dieser Gelegenheit für die im- mer wirksame Unterstützung und Beratung danken. 326
        

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