HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 1996 Historisches Lexikon für das Fürstentum Liechtenstein: Tätigkeitsbericht 1996 ALLGEMEINES Die Arbeiten am Historischen Lexikon für das Für- stentum Liechtenstein (LILFL) gingen im Berichts- jahr 1996 planmässig weiter. Die Anzahl der Ein- träge belief sich per Jahresende auf 3 315 Lemmata (Artikel, Direktverweise), die insgesamt 79 368 Zei- len umfassen. Die Hauptarbeiten der Redaktion be- trafen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Arti- kelproduktion. Dies entsprach auch der Zielsetzung für das Arbeitsjahr 1996, zumal im Verlaufe des Jahres die notwendige Infrastruktur hinsichtlich Datenbank beschafft werden konnte. Per Ende Jahr waren mehrere hundert Artikel in Auftrag ge- geben. Die zu diesem Zeitpunkt in Bearbeitung be- findlichen Artikel umfassten rund 20 000 Zeilen, also annähernd einen Viertel der Gesamtzeilenzahl des Historischen Lexikons. Neben der Tätigkeit im Rahmen der Artikelproduktion wurden seitens der Redaktion verschiedene andere mit dem HLFL zusammenhängende Aufgabenbereiche wahrge- nommen. Insgesamt konnte 1996 trotz verschiedener Ver- zögerungen ein wesentlicher Schritt bei der Reali- sierung des Historischen Lexikons gemacht wer- den. Das Projekt blieb wie bisher ein Einmannbe- trieb. Die im Gefolge der Artikelproduktion stetig wachsenden redaktionellen Anforderungen und administrativen Belastungen konnten nur durch effizient gestaltete Arbeitsabläufe und eine in zeitli- cher Hinsicht deutlich überdurchschnittliche Ar- beitsleistung erfüllt werden. Die zeitliche Mehr- belastung resultiert nicht zuletzt aus der aktiven und möglichst intensiven Betreuung der Autoren und Autorinnen, einem Bereich, dem die Redaktion im Interesse des Projektes eine besondere Bedeu- tung beimisst. TRÄGERSCHAFT Die Trägerschaft des LIistorischen Lexikons, der Vorstand des Historischen Vereins, behandelte die ihr obliegenden Geschäfte in ordentlichen Sitzun- gen. Die Kontakte der Redaktion zur Trägerschaft 
liefen über die Geschäftsstelle des Historischen Vereins (lic. phil. Klaus Biedermann), über den Vor- sitzenden des Wissenschaftlichen Beirates, Dr. Ru- pert Quaderer, oder direkt über den Vereinsvorsit- zenden Dr. Alois Ospelt. Dieser ist im Verlaufe des Berichtsjahres von seinem Amt als Vereinsvorsit- zender zurückgetreten. Es ist dem Unterzeichner ein Anliegen, Dr. Alois Ospelt, unter dessen Amts- zeit das Historische Lexikon ins Leben gerufen wurde, und das damit gewissermassen auch sein «Kind» ist, für die Unterstützung und Mitarbeit sehr herzlich zu danken. Zum neuen Vorsitzenden wurde Dr. Rupert Quaderer gewählt. Am 5. Dezem- ber besuchte der Vorstand des Historischen Ver- eins das Historische Lexikon an der Messinastras- se. Für die gute Zusammenarbeit, die aufbauende Kritik und Unterstützung sei der Trägerschaft, ins- besondere dem Präsidenten und dem Geschäfts- führer, bestens gedankt. DIE RERATENDEN GREMIEN Der Wissenschaftliche Beirat des Historischen Lexi- kons traf sich gegen Ende des Berichtsjahres 1996 zu einer längeren Arbeitssitzung im Bildungshaus Gutenberg Balzers, in welcher er die von der Re- daktion vorgelegten Geschäfte besprach. Mitglieder des Beirates waren im Berichtsjahr 1996 Dr. Ru- pert Quaderer (Schaan), Dr. Martin Bundi (Chur), Prof. Dr. Dr. Karl Heinz Burmeister (Bregenz), Prof. Dr. Heinz Dopsch (Salzburg), lic. phil. Claudia Heeb-Fleck (Schaan), Dr. Marco Jorio (Bern) und Dr. Werner Vogler (St. Gallen). Hauptdiskussions- punkt waren in erster Linie (neben anderen Arti- keln) diejenigen aus dem Bereiche «Archäologie», welche thematische, geographische und biographi- sche Bereiche betrafen. Der Sitzungstag wurde mit zwei öffentlichen Vorträgen zum Thema «Armut in der Geschichte Liechtensteins» abgeschlossen. Die vom HLFL dazu eingeladenen Referenten, Mag. Sabine Veits-Falk und Dr. Alfred Stefan Weiss, sind am Historischen Institut der Universität Salzburg tätig. Am Vortrag nahm auch Regierungsrat Dr. 325
        

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