HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 1996 Liechtensteiner Namenbuch: Tätigkeitsbericht 1996 EINLEITUNG Das Projekt Liechtensteiner Namenbuch ist in der Berichtszeit in gewohntem Rahmen und in gleicher personeller Besetzung vorangetrieben worden. Während zum einen mit allen Kräften an der Fer- tigstellung des Werkteils Ortsnamenbuch gearbei- tet wurde, gelang es nun - dank dem Einsatz und Interesse aller Entscheidungsträger und Mitarbei- tenden - auch, die nötigen Weichenstellungen für die Fortführung des Gesamtprojekts mit dem Werkteil Personennamenbuch vorzunehmen. Die- ser erfreuliche Stand der Dinge lässt uns mit Zuver- sicht in die Zukunft blicken. PERSONAL Die Herren lic. phil. Toni Banzer und Herbert Hübe arbeiteten beide weiterhin zu 100 Prozent. STAND DER ARREITEN SAMMELDATENBANKEN Die Sammlung und Aufbereitung der Daten ist grund- sätzlich beendet. Im Rahmen der Druckvorberei- tung können jedoch bei Bedarf weiterhin laufend Eingriffe in die einzelnen Datenbestände vorge- nommen werden. Die notwendige stilistische Über- arbeitung der Exzerpte aus der Sekundärliteratur sowie der volksetymologischen Notizen erfolgt im Rahmen der redaktionellen Schlusskontrolle. RESULTATDATENBANKEN Lexikonteil: Am 16. Januar lieferte die Firma Vo- gelsang die ausstehenden Programme zur Vernet- zung der Datenbank Lexikon mit der Zentralstruk- tur Lemmaplan. Seither ist der Lexikonteil aktuaüsiert, das heisst, sein Bestand an Datensät- zen entspricht der Anzahl Stichwörter, die im Lem-maplan 
festgelegt wurden. Da die Lexikon-Daten- bank während sehr langer Zeit nicht in dieser ver- netzten Form zur Verfügung gestanden hatte, die Arbeiten aber ständig hatten vorangetrieben wer- den müssen, drängte sich nun eine grundlegende Überarbeitung der Datensätze auf. Toni Banzer hat ab März 1996 alle Stichwörter mit Ausnahme der Buchstaben C, R, S, Y durchgesehen und überar- beitet beziehungsweise neu formuliert. Eine gewichtige Sondergruppe bilden hier die vordeutschen Stichwörter. Da diese aus der Deu- tung der (zur Hauptsache) romanischen Namen herauswachsen, fallen sie ganz in den Kompetenz- und damit in den Arbeitsbereich des Unterzeich- nenden. Der Aufbau des deutschen und derjenige des vordeutschen Anteils am Lexikonteil geschieht also gesondert; am Schluss werden die Teile aber alphabetisch integriert. Natürlich wird bis zum Ab- schluss sämtlicher Deutungsarbeiten im Material- teil (einschliesslich deren Revision) der Lexikonteil sich nicht gänzlich abschliessen lassen, denn jede Modifikation im Bereich der Namendeutungen hat ihre logischen Auswirkungen auf die Lexikonein- träge. Materialteil: Ende 1995 waren die Deutungsar- beiten zu den deutschen Namen aller Gemeinden weit fortgeschritten. So begann der Leiter mit der kritischen Durchsicht dieser Namenartikel. Die daraus hervorgehenden Korrekturen wurden von den Mitarbeitern eingearbeitet. Einzelne proble- matische Fälle bedürfen noch einer abschliessen- den gemeinsamen Besprechung. Ausgehend von Balzers beginnt der Unterzeichnete die Deutungen der vordeutschen Namen in der definitiven Formu- lierung auszuliefern. Mit der Gemeinde Eschen wurde auf Anregung von Vorsteher Günther Wohlwend Kontakt aufge- nommen, da er festgestellt hatte, dass bei der Auf- nahme offensichtliche Fehler unterlaufen seien. Um die Sache zu prüfen, müssen Flurnamenkarte und Begleitheft der Gemeinde nochmals kritisch durchgesehen werden. Wir lieferten der Gemeinde die nötigen Arbeitsunterlagen und baten um Er- gänzung und Korrektur. Die Ergebnisse stehen noch aus. 321
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.