REZENSIONEN OSTARRICHI - ÖSTERREICH: 1000 JAHRE - 1000 WELTEN» einer verwandtschaftlichen Verbindung oder eines Heiligenkultes in Österreich eine Kontinuität zwi- schen Babenbergern und Habsburgern herzustel- len, werden von Brandstätter diskutiert. Franz Mathis präsentiert zehn Thesen zur Frage «Wie <österreichisch> ist die österreichische Wirt- schaftsgeschichte?» (S. 165-178), von denen die beiden letzten als eine Art Resümee gelten können: Die österreichische Wirtschaftsgeschichte ist im wesentlichen der mitteleuropäischen Entwicklung gefolgt und «nur insofern (österreichisch), als sie auf einem Gebiet stattfand, das aus dem Herr- schaftskomplex einer Dynastie übrigblieb, deren Länder im Laufe der Zeit zusehends als öster- reichisch bezeichnet wurden» (S. 178). Im letzten Beitrag in dieser Sammlung von Go- dehard Kipp «Die Antike als Norm. Historisch-kri- tische Überlegungen zum Rekurs auf das grie- chisch-römische Altertum in der Abtreibungsde- batte» (S. 243-288) zeigt der Autor anhand eines äusserst sensibel und detailliert dargestellten Bei- spiels die Problematik, mit Geschichte zu argumen- tieren, um spätere Verhältnisse zu legitimieren. Die grosse Gefahr, dabei historische Sachverhalte zu verfälschen beziehungsweise heutige Rahmenbe- dingungen auf die Vergangenheit zu legen, wird durch Godehard Kipp sehr beispielreich darge- stellt - der Beitrag würde daher eine eigene Be- sprechung verlangen. Weitere Beiträge: Sabine Weiss «
    

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