DENKMALSCHUTZ IN LIECHTENSTEIN 1996 HANSJÖRG FROMMELT TRIESEN, STILLGELEGTE RAUMWOLLWEBEREI DER FIRMA JENNY, SPOERRY & CIE.34 1863 Bau der mechanischen Baumwoll- weberei durch Anton Kirchtaler und Heinrich Dürst. 1869 Übernahme des Betriebs durch die aus dem Kanton Glarus stammenden Fa- brikanten Enderlin und Jenny. 1873 Erbauung des grossen Kosthauses süd- lich der Fabrik.35 Der 16 Wohneinhei- ten umfassende Bau galt lange Zeit als grösstes Wohnhaus Liechtensteins.36 1879 Erste Erweiterung der Fabrikations- anlage. Weitere Um- und Zubauten in den Folgejahren. 1894 Caspar Jenny ist mittlerweile der allei- nige Besitzer. Johann Jakob Spoerry, der in Vaduz in den Jahren 1882/83 eine Baumwollspinnerei errichtet hat- te, wird Miteigentümer an der Weberei in Triesen. 1899 Kauf des im östlichen Bereich der We- berei liegenden «Christli-Hauses».37 Es wurde von nun an als Arbeiterwohn- haus genutzt. Um 1901 Bau des «Obermeisterhauses».3H 32) Rheinberger (1982), S. 126-137. 33) Rechenschaftsbericht (1996), S. 249. 34) Eine Zusammenfassung der baugeschichtlichen Daten bei Pattyn (1994), S. 52-55. 35) Pattyn (1994), S. 54. 36) Im Hohen Landtag spricht sich der Regierungschef im Frühjahr 1994 für den Erhalt des Arbeiterwohnhauses aus: «Für Erhaltung der Triesner Kosthäuser». In: LVaterland, Mittwoch, 27. April 1994, S. 9. 37) Eine Übersicht über die betriebseigenen Bauten in Form einer Plandarstellung bei Pattyn (1994), S. 53. 38) Ebenda, S. 55. 
Abb. 11: Triesen. Still- gelegte Weberei der Firma Jenny, Spoerry & Cie. Erweiterungstrakt von 1911. Blick auf die Süd- fassade des wahrschein- lich ältesten Flachdach- baus Liechtensteins während der Aussen- sanierung Abb. 12: Triesen. Still- gelegte Weberei der Firma Jenny, Spoerry & Cie. Zeitgenössischer Treppen- turm aus Stahl und Glas am Haupttrakt 279
        

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