DENKMALSCHUTZ IN LIECHTENSTEIN 1996 HANSJÖRG FROMMELT Ol T« 1 .flffi. Nicht nur die ehemalige Baumwollspinnerei be- schäftigte die Denkmalpflegestelle Liechtensteins. Auch der Erhalt der zugehörigen Arbeitersiedlung im «Oberen Mühleholz» in Vaduz stand 1996 zur Diskussion.7 Nachdem die Gemeinde Vaduz den Abbruch «schweren Herzens, aber einstimmig»8 gutgeheissen hatte, musste sich die Denkmal- schutz-Kommission der Fürstlichen Regierung mit dem Schicksal des industriegeschichtlich bedeuten- den Quartiers auseinandersetzen. Dabei unter- stützte eine von privater Seite initiierte Petition die Bemühungen um den dauerhaften Erhalt. 1 465 Personen hatten die Petition innerhalb kürzester Zeit unterzeichnet. Sie wurde im September beim 
Abb. 3: Vaduz. Denkmäler oder Abbruchobjekte im «Oberen Mühleholz»? Arbeiterwohnsiedlung der stillgelegten Spinnerei der Firma Jenny, Spoerry & Cie. 7) Rechenschaftsbericht (1996), S. 248. 8) «Zeugen der Zeit zerstören?». In: Liechtensteiner Woche. Sonn- tag, 25. August 1996, S. 3. 271
        

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