«... PFLANZT GÄRTEN AN UND ESST IHRE FRUCHT ULRIKE MAYR 
.» DIE BIRNEN Die verkohlten Birnen wurden während der ersten von Jakob Bill geleiteten Grabungskampagne am 30. Mai und am 6. Juni 1978 im Innenhof der «Unte- ren Burg» in Schellenberg nahe der südöstlichen Ringmauer entdeckt (Abb. 2). Ein Teil der Birnen (Probe Inv. Nr. R 0816/0007) lag im Bereich einer «Herdstelle», der andere (Probe Inv. Nr. R 0816/ 0008) nur wenig davon entfernt zwischen zwei auf- recht stehenden Steinen. Aufgrund der Fundum- stände lassen sich die Birnen nach dem bisherigen Erkenntnisstand ins 13. oder ins 14. Jahrhundert 
9) Kittelberger(1931). 10) Freundliche Mitteilung von Daniel Schmutz. 11) Zach (1994), S. 234. 12) Beck (1954), S. 101-105. 13) Marxer (1978), S. 274 f.; Marxer (1979), S. 228 f.; Marxer (1980), S. 310 f.; Bill (1979), S. 10 f.; Bill (1985), S. 22-33. 14) Das Original der Herber-Karte befindet sich im Besitz des Fürsten von und zu Liechtenstein auf Schloss Vaduz. Bis zur Berich- tigung durch die Grabungsergebnisse von 1978-80 wurde diese Bezeichnungen von den Historikern als Phantasieprodukt abgetan - siehe dazu z. B. Ulmer (1925), S. 942. 15) Mittelhammer (1982), S. 148. Abb. 2: Vereinfachter Grundriss der «Unteren Burg». Fundstellen der Birnen in der Nähe der Küche mit Punkten mar- kiert. Hellgrau in der Mitte der Burganlage das älteste Gebäude um 1250, dunkle Rasterung Turmbau um 
1350, mittelgraue Raste- rung Bauphase um 1380, helle Rasterung Umbauten um 1400 257
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.