SIEDLUNGS- UND BAUFORMEN DER LIECHTEN- STEINER WALSER / THOMAS ZWIEFELHOFER Abb. 33: Haus Nr. 19, Üenaboda, Triesenberg Abb. 34: Grundrissschema Haus Nr. 19, Üenaboda schirm und bergseitiger Massivmauer um 1900 erstellt worden. Zum Schutz der historischen, bergseitigen Ost- fassade vor Schnee und Nässe ist dieser eine ver- breiterte Fachwerkwand vorgestellt worden, je- doch erst in der ersten Hälfte unseres Jahrhun- derts. Der dadurch entstehende Leerraum ist nicht erschlossen und ungenutzt. Auf der Südfassade des Kernbaus ist über der Strickwand ein naturfarbener Rundschindelschirm mit Regenabwürfen über den Fenstern angeschla- gen worden, vermutlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, anlässlich der Erneuerung der Stubenfenster. Die Gwettköpfe sind mit Brettern verschalt. Bei der Westfassade, die als talseitige Ansicht die repräsentativste Fassade bietet, findet sich im Erdgeschoss über der Strickwand gestemmtes Tä- fer und Zugladenkästen in Biedermeierart. Die Gwettköpfe wurden auch hier mit Brettern einge- kleidet und die beiden äusseren mit Drahtstiften angeheftet, der mittlere Brettschirm ist mit Schmie- denägeln geheftet und endet oben in ein Herzblatt, er stammt vermutlich aus dem Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Innenausbau des zweigeschossigen Kant- holz-Strickbaus gotischer Art zeigt vielfältige Spu- ren der vergangenen Jahrhunderte. Der Wohnteil ist teilweise unterkellert, das Kel- lergeschoss ist aus Rüfesteinen massiv gemauert und durch eine südseitige Aussentür erschlossen. 
J Hanglailinie Leerraum 7ZZZZZZZZZZZZZZZZZZ. Nebenstube 
Stube 
Schweine- stall 24} Vgl. Anmerkung 2. 241
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.