Karte 3: Siedlungsbild 1988, Massstab zirka 1:25 000, inkl. Höhen- kurven Abb. 11: Lavadina, Triesenberg 
ein internationales Publikum an, daneben haben auch viele Liechtensteiner aus anderen Gemeinden ein kleines Ferienhäuschen im hinteren Talgrund. Es gehört heute in einigen Gesellschaftsschichten Liechtensteins geradezu zum guten Ton, im Mal- bun, auf Masescha oder im Steg ein Ferienhäus- chen oder zumindest eine Eigentumswohnung in einem der neu erstellten, grossen Mietblöcke zu be- sitzen. Natürlich blieb auch Triesenberg selbst nicht vom Wachstum durch Fremdenverkehr verschont. Die Hotelbauten, auf Üenaboda, Rotaboda und Ma- sescha/Gaflei beschränkt, nehmen hier aber nicht eine so dominierende Stellung im Ortsbild ein wie in Malbun. Seit den 40-er Jahren dieses Jahrhun- derts hat wie im ganzen Land Liechtenstein auch in Triesenberg - zusammen mit einer radikalen Mo- dernisierung - ein Schrumpfungsprozess des in der Landwirtschaft tätigen Anteils der Bevölkerung stattgefunden. Neben Bankfilialen, verschiedenen Detailhandelsgeschäften und sogar Treuhandbüros finden sich heute in Triesenberg auch grössere Industrie- und Handwerksbetriebe. Alle diese erwähnten neuen Komponenten des einstigen Bergbauerndorfes haben sich fast aus- schliesslich auf Üenaboda/Litzi und Steinord ange- siedelt und so den Prozess von einer Streusiedlung über die Haufensiedlung mit Weilern zum zusam- menhängenden Haufendorf verstärkt. Im Zusam- 226
        

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