HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 1995 Quelle für die historische Forschung» und Herbert Hübe über «Volkskundliche Forschung in Liechten- stein». Vom 6. bis zum 9. März 1995 weilte das Semi- nar von Frau Prof. Mazohl-Wallnig vom Histori- schen Institut der Universität Innsbruck auf Einla- dung des LIistorischen Lexikons in Liechtenstein. Herr Hübe stand zeitweise zu ihrer Verfügung. Am 13. März 1995 stattete uns die Gesellschaft Schweiz-Liechtenstein einen Besuch ab. Herbert Hübe stellte unser Projekt vor. Das vom Historischen Lexikon angeregte Semi- nar Liechtenstein im Mittelalter an der Universität Zürich unter der Leitung von Prof. Roger Sablonier stellte vom 28. bis zum 31. März 1995 die im Ver- lauf des Winters erarbeiteten Seminararbeiten in unserem Land vor. Toni Banzer und Herbert Hübe nahmen an den Besprechungen im Bildungshaus Gutenberg in Balzers teil. Am 19. Juli erhielten wir Besuch von einer Gruppe von Germanistikstudenten der Universität Genf unter der Führung von Dr. Helen Christen. Herr Banzer stellte unser Projekt vor. ZUSAMMENARBEIT MIT LAND UND GEMEIN- DEN; NOMENKLATURFRAGEN Die Landesverwaltung ist daran, ein elektronisches Informationssystem für geographische Daten (LIS/GIS) zu realisieren. Die Projektbeauftragten haben sich bei uns erkundigt, inwieweit die Daten des Namenbuches in dieses System einfliessen könnten. Es wurde weitere Mit- und Zusammenar- beit vereinbart. Die Gemeinde Eschen illustriert ihren Jahresbe- richt mit Daten, Bildern und Texten zu einheimi- schen Themen. Für die Bearbeitung des Jahresbe- richts 1994 zum Thema «Grenzen und Berge» wur- den wir zu einer Besprechung eingeladen. Der in der Folge von Herrn Hübe bearbeitete und korri- gierte Vorabdruck des Textes erschien dann aller- dings im Druck ohne Berücksichtigung unserer Korrekturen. 
Im Zuge der Grundbuchneuvermessung in Gam- prin erhielten wir zwei Plangrundlagen (Strassen- und Flurplan) zur Durchsicht und Begutachtung. Daraufregten wir bei den Gemeindebehörden eine Revision der Schreibung der Strassennamen an. Die Vorschläge fielen auf fruchtbaren Boden; Herr Banzer hält den Kontakt. Anders in Mauren: Zufällig erfuhren wir, dass dort ein neuer Strassenplan vorbereitet wird. Flerr Banzer regte daraufhin eine Revision der Schrei- bung der Strassennamen an, doch zeigte man in Mauren kein Interesse. MITARBEIT AN ANDEREN PUBLIKATIONEN Für die Balzner Neujahrsblätter 1996 schrieb Herr Banzer einen Beitrag unter dem Titel «Die Flurna- men von Gapfahl»; das Buch wurde am 28. Dezem- ber der Öffentlichkeit vorgestellt. Für eine Fest- schrift zum Jubiläum des Kirchenbaues von Mau- ren trug Herr Banzer einen Beitrag mit dem Titel Spuren kirchlichen und religiösen Lebens in den Strassennamen von Mauren bei; die Festschrift er- scheint 1996. PLANUNG EINER ALLFÄLLIGEN FORT- FÜHRUNG DES NAMENBUCHUNTERNEHMENS In einer Besprechung mit der Vorsteherin des Res- sorts Kultur vom 2. Dezember 1994 hatten Mitar- beiter und Leiter des Namenbuches mit Regie- rungsrätin Dr. Andrea Willi die Frage einer Fort- führung der Namenbucharbeit nach dem nun ab- sehbaren Abschluss des Werkteils Ortsnamen erör- tert. Mit guten Gründen war ja seit Anfang in der Projektplanung auch ein Werkteil Personennamen vorgesehen, dessen Inangriffnahme nun in die Nähe rücken würde. Ein Grundsatzentscheid der Fürstlichen Regierung ist daher notwendig. Wir ha- ben darauf (noch im Dezember 1994) zunächst einen Zwischenbericht zuhanden der Landesregie- rung erstellt, wo wir die Etappenplanung des Na- menbuches nochmals darlegten und begründeten. 307
        

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