Materialteil: Herr Banzer hat auf Ende Jahr einen ersten Deutungsdurchgang bei den deut- schen Flurnamen von Balzers, Triesen, Planken, Gamprin, Schellenberg und Mauren beendet; Herr Hübe ist mit den Gemeinden Triesenberg, Vaduz, Schaan, Eschen und Ruggell demnächst so weit. Für die Deutungsarbeit an den vordeutschen Na- men des ganzen Landes sowie für die kritische Durchsicht und Abnahme der von den Herren Ban- zer und Hübe redaktionell bearbeiteten Teile ist der Unterzeichnende als Romanist und Projektleiter zuständig. Infolge fortdauernder gesundheitlicher Probleme konnte er leider nicht im erhofften Masse im Einsatz stehen. ARCHIVARBEIT Dem 17. und letzten Zwischenbericht von Herrn Gurt ist zu entnehmen, dass er von März 1987 bis Juli 1995 mit einer 40%-Arbeitsverpflichtung das gesamte für das Namenbuch relevante Archivmate- rial folgender Archive bearbeitet hat: Gemeinde- und Pfarrarchive aller Gemeinden; Landesarchiv (inkl. Privatarchiv Wolfmger). Zusammen mit der von Arthur Brunhart von März 1984 bis Januar 1985 geleisteten Archivarbeit kann damit die Auf- nahme der historischen Belegformen für den Werk- teil Ortsnamen des Namenbuches als abgeschlos- sen betrachtet werden. Da sich seit 1992 die Archivarbeit auf die Auf- nahme der diesbezüglichen ON-Belegformen kon- zentrierte, wären für den bereits konzipierten Werkteil Personennamen noch Nachaufnahmen zu leisten, namentlich in den J^auf-, Firmungs-, Hei- rats- und Sterbebüchern der nach 1990 bearbeite- ten Pfarrarchive. COMPUTER, PROGRAMME Nachdem im Jahre 1994 neue Hardware ange- schafft worden war, welche sich aufgrund ihrer grösseren Leistungsfähigkeit bewährt hat, war mit unserer Software-Firma abgesprochen, auf Januar 
1995 die EDV-Programme derart zu vervollständi- gen, dass der Lemmaplan als Steuer- und Zentral- einheit für alle übrigen Datenbanken mit diesen verknüpft werden sollte. Leider konnte die Firma bisher dieses Ziel nicht ganz erreichen. Wir warten weiterhin darauf und müssen uns leider den damit verbundenen Umständen und LIindernissen anpas- sen, was eine korrekte Einhaltung unseres Zeitpla- nes in Frage stellen könnte. In der zweiten Jahres- hälfte erfolgen endlich wichtige Software-Teilliefe- rungen; aber die Fertigstellung der Programm- struktur fehlt noch am Ende des laufenden Jahres. Immerhin sind seit September alle vier Sammelda- tenbanken am Lemmaplan angehängt; doch wirkt sich das Fehlen der Datenbank Lexikon als sehr hinderlich aus. SONSTIGE TÄTIGKEITEN ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Presseaktion «Flur und Name»; Aufgrund einer Anregung von Kulturministerin Dr. Andrea Willi haben wir uns um den Jahreswechsel dazu ent- schlossen, in den Landeszeitungen (unter der Ru- brik Flur und Name) allwöchentlich einen liechten- steinischen Geländenamen in populärer Form ab- zuhandeln. Die Reaktionen auf diese Aktion waren positiv. Auf Ende November haben wir die Arti- kelserie nun eingestellt. Insgesamt kamen 46 aus- gewählte Namenbeispiele zur Darstellung. Die Tex- te sollen im Frühling 1996 in Buchform erscheinen. ZUSAMMENARBEIT MIT INSTITUTIONEN UND PROJEKTEN; WISSENSCHAFTLICHE KONTAKTE Am 18. Februar 1995 fand auf Einladung des Hi- storischen Lexikons für das Fürstentum Liechten- stein im Hotel Meierhof in Triesen die erste Liech- tensteinische Historische Tagung statt. In Kurzrefe- raten sprachen Toni Banzer über «Die Material- sammlung des Liechtensteiner Namenbuches als 306
        

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