80) In Triesenberg erfolgt Lenisierung im absoluten Auslaut. 81) Im Unterland (ohne Hinterschellenberg) entfällt das d regelmäs- sig nach / und n im In- und Auslaut. Im Oberland fällt das d am Wortende nur selten aus. 82) In Triesenberg wird vor palatalen Vokalen i. ö, ü mhd. s > mda. [J] 83) Für [b:nd] setzen wir mhd. län- an. Der Füllpartikel heisst in Triesenberg neissa. 84) Die hier gebrauchten Nummern entsprechen jenen, die auf S. 213-216 für die Entwicklungsregeln eingeführt werden. 85) Gabriel 1981. S. 180. 86) Ebenda, S. 214. 87) Ausserdem gibt es mit wenigen Ausnahmen auch keine Dehnung in offener Silbe. Die mhd. Kürze ist allgemein erhalten. 88) Siehe Anm. 62 89) Ebenda 90) Vgl. S.153 ff. 91) Vgl. Haas 1978, S. 62. 92) Textauszug aus der Gemeinderatssitzung von Schellenberg. 93) Nach Jutz 1960 ist Waldweg ein basismundartliches Wort. Wir haben es als nbmW aufgenommen, weil es von den Probanden im Unterland vielfach als fremd empfunden wurde. 94) Jutz 1925, S. 152. 95) Vgl. u.a. Christen 1988, S. 154: Rein 1983, S. 1452, und Ruoff 1973, S. 181 ff. 1. 96) Vgl. Banzer 1990, S. 341 ff. 97) Vgl. S. 153-175. 98) Vgl. Mattheier 1980. S. 42 ff. und 1987, S.78 ff. 22. 99) Statistik 1988, S. 91 und 96. Die Zahlen sind gerundet. 100) Vgl. Mattheier 1980, S. 34 ff. und Ruoff 1973, S. 191. 101) Vgl. Ausführungen dazu im Einleitungskapitel zum Sprachfor- mengebrauch. 102) Ausführliche Darstellung der einzelnen Rededeterminanten und deren Einfluss auf die Sprachproduktion in HSK 3.2. Kapitel II. Vgl. auch Werlen 1984. 103) Zu den Zahlen vgl. Statistisches Jahrbuch 1988. S. 96. 104) Vgl. Ammon 1973. 105) Vgl. dazu König 1982, S. 473 ff. 106) Dies ist zwar auch bei den Gemeinden Schaan. Vaduz und Triesen der Fall, wo sich die Unterschiede mit ziemlicher Sicherheit lediglich auf den Nebentonvokalismus und auf die Lexik beschrän- ken. Als wirtschaftliche Zentren werden diese Orte aber dennoch untersucht, um die Anzahl der Probanden des Oberlandes (16) gegenüber dem Unterland (24) nicht zu sehr aus dem Gleichgewicht kommen zu lassen. 107) Vgl. Christen 1988, S. 40, und Haas 1978, S. 80 ff. 
108) Wir verwenden den Begriff Innovation nach der Definition von Haas nur dann, wenn es sich um individuelle Innovation handelt. Eine Innvovation wird zur Neuerung, wenn sie von einer Sprachge- meinschaft in ihren Sprachgebrauch übernommen wurde. 109) Haas (1978) spricht in seinem Kapitel «Sprachwandel als Gesamtprozess» nicht von Laut- sondern Sprachwandel. 110) Beim neuerlichen Auftauchen von [flaej ], wie es Jutz noch als basismundartlich notiert, handelt es sich um die Ausbreitung einer «alten» Lautung. Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, dass die Lautung [ae:] bei der Erhebung zur Basismundart nur mehr von zwei oder drei Probanden als «alte» Variante zu [sj] erwähnt wurde. 111) Unter Leveling verstehen wir den Übergang einer Innovation (vgl. Anm. 108) zu einer Neuerung, oder einer Neuerung zu einem Lautwandel. 112) Hier könnte man auch obd. u voraussetzen, aber [o] deutet auf mhd. o. 238
        

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