EXOHNÄNXFANI gVDQ, PONÜEEA TANTA TVOB.VM . L„« KiU. TV DECTS CMNE TVTS,IIHENVM BVM PROPTER AMCENVM PER POPVXOS DAS IVRA, OBSERVANTISSIMT-S _£.gVT. Abb. 11: Graf Kaspar von Hohenems im Alter von 44 Jahren auf einem Stich von Lukas Kilian, datiert 1617. Links oben der Stammsitz Alt-Ems, links unten der neue Palast in Hohenems 
und der Lustgarten vor der eigentlichen Burganla- ge, bezeichnenderweise prominent im Bild Vorder- grund inszeniert und höchst 
wahrscheinlich die Baumassnahme des neuen Besitzers Franz Wil- helm I. von Hohenems-Vaduz. Franz Wilhelm musste die Bildidee der Kombi- nation von eigenem Konterfei und der seines Besit- zes nicht erfinden, sondern es nur seinem Gross- vater nachtun. Dieser, Graf Kaspar von Hohenems, hatte sich 1617, vier Jahre nachdem auch Schloss Vaduz ihm gehörte, von Lukas Kilian (1537-1637) zusammen mit seinen Stammschlössern in Kupfer stechen lassen: Auf dem Porträtmedaillon (Abb. 11) mit seinem Brustbild sind, neben Wappen und Gra- fenkrone am rechten Bildrand, auf der linken Seite oben als Felsenburg Alt-Ems und unten der durch Kaspar fertiggestellte neue gräfliche Renaissance- palast Hohenems dargestellt36 - letzterer war übri- gens ehemals mit einer grosszügigen Gartenanlage versehen gewesen,37 die das ideelle Vorbild für Va- duz abgegeben haben dürfte. Auf Kaspars Porträt- medaillon ist Schloss Vaduz noch nicht mit dabei, bei seinem jüngeren Enkel dann rückte es selbst- verständlich in den Mittelpunkt, da es die einzige Burg war, die Franz Wilhelm I. nach Teilung des Hohenemsischen Besitzes ganz allein gehörte. Eine lateinische Inschrift am unteren Bildrand preist die Vorzüge des Grossvaterhelden: «Glücklicher Graf, den so viele [siegreiche] Kämpfe der Vorfahren und so gewichtige [heilige] Tempelbezirke der deinen ehren, Du, ihre vorzügliche Zierde, der Du Deinen Völkern an den lieblichen Ufern des Rheines als ein die Gerechtigkeit und Billigkeit überaus hochschät- zender Landesherr [kräftigen] Rechtsschutz ge- währst.»38 FRANZ WILHELM I. VON HOHENEMS-VADUZ... Wer war denn nun unser Held, der Enkel Kaspars? Franz Wilhelm (L), des Grafen Jakob Hannibal II. (1595-1646) und der Fürstin Franciska Katharina von Hohenzollern-Hechingen (geb. 1598, vermählt 1620) zu Beginn des Jahres 162839 zweitgeborener Sohn (von insgesamt fünf Kindern), war der Stifter 134
        

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