Schluss Die vorliegende Arbeit gibt Antworten auf einige Fragen. Es konnte auf Merkmale der Triesenberger Mundart hingewiesen werden, die sich verändern, und auf solche, die sich noch nicht im Wandel be- finden. Ausserdem zeigte die Korpusanalyse, dass die Sprecher aus den beiden jüngeren Generatio- nen die Veränderungen ziemlich gleichmässig an- genommen haben. Mit wenigen Ausnahmen reden alle jungen Triesenberger/innen in etwa gleich, und auch alle Triesenberger/innen der mittleren Gene- ration haben vergleichbare Idiome. Dies wird zumindest durch die Auswertung des Korpus deut- lich, wo ja kaum Unterschiede bei den verschiede- nen Sozialfaktoren aufgetreten sind. Auf viele Fragen sind leider keine Antworten möglich. Wegen der grossen Anzahl Mundartmerk- male, welche für diese Arbeit untersucht wurden, konnten nur in quantitativer Hinsicht Aussagen ge- macht werden. Jedes der acht variablen Merkmale müsste, um das wirkliche Ausmass des Wandels exakt zu beschreiben, anhand eines umfassenden Korpus untersucht werden. Fundierte quantitative und qualitative Aussagen wären erst möglich bei sehr grosser Belegzahl zu jedem Merkmal sowie bei Berücksichtigung aller relevanten lautlichen Umgebungen und syntaktischen Stellungen. 76
        

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