Platz im Lexikon ausgeschöpft. Die folgenden Ar- beiten zielen auf eine weitere Verdichtung der Stichwortlisten besonders im Bereich der Sach- stichwörter. Bei dieser Kategorie wird die Anzahl der Stichwörter noch verkleinert, dagegen die Arti- kelgrösse erweitert. Die BIO-Liste wird weiterhin ergänzt und bearbeitet. Es kann hier nicht detail- liert auf die zahlreichen Fragen und Probleme im Zusammenhang mit der Erstellung der Stichwortlis- ten eingegangen werden. Die DYN-Liste umfasste auf Ende des Berichtsjahres 1994 (31.12.1994) sechs Einträge mit 1110 Zeilen, die FAM-Liste 290 Einträge mit 4113 Zeilen, die GEO-Liste 557 Ein- träge mit 24'216 Zeilen, die BIO-Liste 1460 Einträ- ge mit 26'031 Zeilen und die TEM Liste 881 Einträ- ge mit 24'996 Zeilen. Ein nebenher laufender Ar- beitsbereich der Redaktion betraf das von ihr initi- ierte Projekt «Geschichte Liechtensteins - ein grenz- übergreifendes Seminar». Die Arbeiten dieses Be- reichs sind Gegenstand des an den Jahresbericht anschliessenden Berichtes. Die redaktionellen Kontakte zum Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) waren sporadisch, da der Chefredaktor des HLS, Dr. Marco Jorio, auch Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates ist und seine Kompetenz und lexikographische Erfahrung in dieses Gremium einbringt. Im Oktober besuchte die HLFL-Redaktion auf Einladung der HLS-Zent- ralredaktion die Arbeitsstätten des Historischen Lexikons der Schweiz. Der Chefredaktor Dr. Marco Jorio informierte die drei Besucher - Dr. Rupert Quaderer als Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates des HLFL, Herbert Hübe vom Liechtenstei- ner Namenbuch und den unterzeichneten HLFL- Chefredaktor - über den Stand der Arbeiten und führte durch die Zentralredaktion. Für den interes- santen und lehrreichen Tag (inkl. Stadtführung, Nachtessen und Übernachtung) sei an diesem Ort der HLS-Zentralredaktion und besonders Herrn Dr. Jorio herzlich gedankt. Die Redaktion des Historischen Lexikons dankt an dieser Stelle allen an der , Schaffung des Lexi- kons beteiligten Kräften, der Trägerschaft (Vor- stand des Historischen Vereins), dem Wissen- schaftlichen Beirat und den wissenschaftlichen 
Beraterinnen und Beratern, den Autorinnen und Autoren, dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) und seinem Chefredaktor Dr. Marco Jorio für Unterstützung und Hilfestellung. Zu Dank ver- pflichtet ist die Redaktion zudem der Fürstlichen Regierung, dem Liechtensteiner Namenbuch und Frau Sandra Wenaweser, Geschäftsführerin des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechten- stein. AUSBLICK Das kommende Jahr 1995 wird zwei Schwerpunk- te haben. In der ersten Jahreshälfte finden u.a. eine allgemeine Vernehmlassung und die definitive Bereinigung der provisorischen Stichwortlisten statt, die zusammen mit den Konzepten in ein kohärentes Ganzes gebracht werden sollen, des Weiteren folgen breite Abklärungen im Zusammen- hang mit der Rekrutierung von Autorinnen und Autoren. In der zweiten Jahreshälfte schliesst sich das Vorantreiben der Artikelproduktion auf mög- lichst breiter, aber für die Einmannredaktion noch bewältigbarer Front an. Damit wird eine zuneh- mende Eigendynamik erzeugt, die das weitere und, wie zu wünschen ist, rasche und zügige Entstehen des Historischen Lexikons für das Fürstentum Liechtenstein fördert und beschleunigt. Triesen, 21. März 1995 HISTORISCHES LEXIKON FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN lic. phil. Arthur Brunhart, Chefredaktor 326
        

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