HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 1994 beiteten Stichwortlisten der Kategorien BIO, DYN, FAM, GEO und TEM. Die Listen der Bereiche BIO, DYN, FAM und GEO wurden vom Beirat genehmigt und verabschiedet. Für die weitere Bereinigung der eingehend diskutierten Sachstichwortlisten wurden verschiedene Rahmenbedingungen festge- legt. Weil auf Ende 1994 die erste fünfjährige Man- datsperiode des Wissenschaftlichen Beirates ende- te, sprach die Redaktion des Historischen Lexikons den Beiräten offiziell den Dank für die bisher gelei- stete, für das Gedeihen des Lexikons unverzichtba- re Arbeit aus. Der Beirat wird im Frühjahr 1995 von der Trägerschaft des Lexikons auf Vorschlag der Redaktion neu gewählt bzw. bestätigt. Den Mit- gliedern des Beirates, Dr. Martin Bundi, Prof. Dr. Dr. Karl Heinz Burmeister, Prof. Dr. Heinz Dopsch, lic. phil. Claudia Heeb-Fleck, Dr. Marco Jorio, Dr. Rupert Quaderer (Vorsitz) und Dr. Werner Vogler sei auch an dieser Stelle herzlich gedankt. Die Qua- lität des Historischen Lexikons wird wesentlich von der Kompetenz und dem Engagement des Wissen- schaftlichen Beirates und der wissenschaftlichen Berater/innen geprägt sein. Bei den wissenschaftlichen Beratern/innen des Historischen Lexikons wurden 1994 Vernehmlas- sungen durchgeführt, darunter diejenige der Stich- wortlisten GEO, DYN und FAM. Einzelne Berater/in- nen wurden ausserdem in Spezialfragen konsul- tiert, in erster Linie hinsichtlich der Stichwortlisten. REDAKTION Die vielfältigen Arbeiten der Redaktion umfassten im Berichtsjahr 1994 wie bisher die beiden Haupt- bereiche Administration und Redaktion. Die administrativen Sekretariatsarbeiten der Redaktion sind im Vorfeld der Aufnahme der Arti- kelproduktion und im Zusammenhang mit dem zu- nehmend engeren Kontakt zu wissenschaftlichen Beraterinnen und Beratern weiter angestiegen und beanspruchen einen gewichtigen Anteil des redak- tionellen Arbeitseinsatzes. Weitere Zeit wurde von Sitzungen und Besprechungen beansprucht. Lau-fende 
Arbeiten wie die bibliographischen Erfass- ungen wurden weitergeführt. Der Redaktor machte verschiedene Archivbesuche und dankt auch an dieser Stelle für die 1994 von der Fürstlichen Re- gierung gewährte Erlaubnis zur Einsichtnahme in Akten, die an sich der Archivsperrfrist unterliegen, deren Einsicht aber für die weitere Arbeit am Lexi- kon unabdingbar ist. Die Redaktion leistete im ver- tretbaren Rahmen und auf entsprechende Anfra- gen hin Hilfestellung und Beratung auf dem Feld der Lokalgeschichte. Die Presse wurde über den Fortgang der Arbeiten am Lexikon informiert. Der Redaktor publizierte verschiedene kleinere und grössere historische Arbeiten, darunter eine Bio- graphie Peter Kaisers, einen Beitrag zur Geschichte der Pfarrei Triesen und einen Artikel in den neu- geschaffenen «Balzner Neujahrsblättern», er hielt Vorträge zu Themen der liechtensteinischen Ge- schichte, wie etwa an der Hauptversammlung des Historischen Vereins Sarganserland, leitete Führungen und erstellte Gutachten. Die engeren redaktionellen Arbeiten betrafen die weitere Bearbeitung der Konzepte, die Bereini- gung der Stichwortlisten, die Erstellung redaktio- neller Richtlinien, die Kontaktpflege nach aussen (Kontakte mit anderen Historischen Lexika) und Vorstudien zur sachlichen und lexikographischen Strukturierung der wichtigen, grösseren themati- schen Artikel im Lexikon. Mit den verpflichteten Autorinnen und Autoren für die Gemeindeartikel fand zusätzlich zu individuellen Besprechungen eine gemeinsame Sitzung statt. Zwei vorgesehene Autoren von Gemeindeartikeln sind im Verlaufe des Berichtsjahres ausgefallen und müssen ersetzt werden. Die Schaffung der EDV-Grundlagen für die Bearbeitung der Artikel bzw. die historische Daten- bank konnten 1994 im Wesentlichen abgeschlos- sen werden; die Hardware wurde beschafft. Diese infrastrukturellen Hilfsmittel stehen der Redaktion ab Frühjahr 1995 zur Verfügung. Die Stichwortliste des Historischen Lexikons umfasste Ende des Berichtsjahres das Konzentrat aus einer Unzahl von Stichwörtern, nämlich ca. 3200 Einträge (Artikel und Direktverweise), die insgesamt 80'000 Zeilen umfassen. Damit ist der 325
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.