Historisches Lexikon für das Fürstentum Liechtenstein: Tätigkeitsbericht 1994 ALLGEMEINES Das Jahr 1994 war für das «Historische Lexikon für das Fürstentum Liechtenstein» (HLFL) durch markante Ereignisse geprägt: die Konzepte sind abgeschlossen, vier der fünf Kategorien von Stich- wortlisten sind genehmigt und die Artikelproduk- tion konnte aufgenommen werden. Die Arbeiten gingen im Berichtsjahr 1994 im Wesentlichen planmässig voran. Das HLFL war, abgesehen von den freien Mitarbeitern wie Beirats- mitgliedern, Beratern und Autoren, trotz der an- wachsenden administrativen Belastung wie bisher ein Einmannbetrieb. Das Jahresbudget 1994 wur- de aufgrund von Verzögerungen bei der Artikelpro- duktion (Autorenhonorare) trotz Mehrausgaben im EDV-Bereich nicht gänzlich ausgeschöpft. Die re- daktionellen Zielsetzungen für 1994 betrafen gemäss der Zeit- und Arbeitsplanung den Ab- schluss verschiedener Arbeiten und den Start in die zweite Phase des «Historischen Lexikons für das Fürstentum Liechtenstein», die der Artikelproduk- tion ab 1995. Die Stichwortlisten der Kategorien «Geogra- phie» (GEO), «Dynastie» (DYN), «Familien» (FAM) und «Biographien» (BIO) konnten abgeschlossen und vom Wissenschaftlichen Beirat verabschiedet werden. Die Listen werden laufend bearbeitet und aktualisiert. Des Weiteren wurden Artikel vorberei- tet und redaktionelle Richtlinien bereinigt. Neun der elf Schemata für die grundlegenden grossen Gemeindeartikel wurden von den Autoren (auf der Grundlage des allgemeinen redaktionellen Gemein- deartikelschemas) erstellt. Verschiedene Autorin- nen und Autoren wurden unter Vertrag genommen und eine Anzahl von Artikeln in Auftrag gegeben. Die Datenbank-Infrastruktur konnte in der beauf- tragten Softwarefirma auf Ende Jahr im Wesentli- chen bereitgestellt werden. Im Verlaufe des Früh- jahres 1995 wird sie der Redaktion für den Einlauf der ersten Artikel praktisch zur Verfügung stehen. 
TRÄGERSCHAFT Die Trägerschaft des Historischen Lexikons, der Hi- storische Verein, behandelte die ihr gemäss Regle- ment obliegenden Geschäfte in den ordentlichen Sitzungen des Vorstandes. Er genehmigte am 16. Februar 1994 das von der Redaktion vorgelegte und vom Wissenschaftlichen Beirat beschlossene TEM-Konzept. Des Weiteren bestätigte er die Wahl der von der Redaktion vorgeschlagenen und vom Wissenschaftlichen Beirat gewählten Personen zu wissenschaftlichen Beratern des Historischen Lexi- kons. Die Kontakte der Redaktion zur Trägerschaft liefen in der Regel über die Geschäftsstelle des His- torischen Vereins (Frau Sandra Wenaweser), über den Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates, Dr. Rupert Quaderer, oder direkt über den Vorsit- zenden des Historischen Vereins, Dr. Alois Ospelt. BERATENDE GREMIEN Der Wissenschaftliche Beirat des Historischen Lexi- kons traf sich im Berichtsjahr 1994 wie üblich zu zwei längeren Arbeitssitzungen, an denen er die von der Redaktion vorgelegten Geschäfte besprach. Haupttraktanden der Sitzungen waren die Stich- wortlisten und die Schemata der Gemeindeartikel. Im August 1994 diskutierte er die Stichwortlisten BIO und TEM sowie den ersten Teil der bis dahin vorliegenden Gemeindeartikel-Schemata. Die Au- gust-Sitzung fand zum besonderen Anlass in Bad Pfäfers statt, wo der St. Galler Stiftsarchivar Dr. Werner Vogler, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates, die übrigen Beiräte durch die Ausstellung Kloster Pfäfers führte. Anschliessend an die Sit- zung wurde die Stiftskirche Pfäfers besichtigt und am Abend unter der Führung des Konservators des Liechtensteinischen Landesmuseums die Ausstel- lung «Das Fürstentum Liechtenstein - von den An- fängen bis zur Erhebung zum Reichsfürstentum Liechtenstein (1719)» im Rätischen Museum Chur besucht. In der Dezembersitzung befasste sich der Beirat mit den übrigen Schemata der Gemeindear- tikel und mit den von der Redaktion weiter bear- 324
        

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