Abb. 12: Blick in den in die Ausstellung inte- grierten Kinoraum Abb. 13: Eine grosse Anzahl von Objekten, welche aus der näheren und weiteren Umgebung Liechtensteins zusammen- getragen werden mussten, wurde mit viel Liebe zum Detail zu einer eindrück- lichen Schau zusammen- gefügt, die nur kurze Zeit dauern sollte. Die Detail- aufnahmen geben Einlick in die Vitrinengestaltung 
Die Zeitreise begann am 30. April 1884, früh- morgens an einem Sonntag. Durch das Fassaden- bild eines Arbeiterwohnhauses konnten die Be- sucherinnen und Besucher den ersten Raum der Ausstellung betreten und die Musterfamilie durch den Alltag begleiten. Am Montag mussten sie mit dem jugendlichen Johann Jakob den Weg in den beschwerlichen Ar- beiteralltag beschreiten. Die Arbeit in der Fabrik und die Technik der Baumwollverarbeitung waren Themen des zweiten Ausstellungsraumes. Mit dem Tod Johann Jakobs führte schliesslich der Gang über die Grabungsbrücke - über eine nachgestellte Ausgrabungssituation in einem Friedhof des 19. Jahrhunderts - wieder zurück in die Gegenwart und gleichzeitig in den zentralen Raum der Aus- stellung. Dort wurden die Wissenschaften der Hi- storiker, Archäologen und Anthropologen vorge- stellt. Es wurde dargelegt, wie aus den Spuren archäologisch ausgegrabener Skelette, die dem 19. Jahrhundert entstammen, ein eindrückliches Bild des Menschen zur Zeit der Industrialisierung nach- gezeichnet werden kann. Als Resultat der interdis- ziplinären Forschungsarbeit konnten schlussend- lich wichtige Erkenntnisse zur jüngeren Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Region präsentiert werden. Für die Projektion von Filmen zur Thematik stand ein in die Ausstellung integrierter Medien- raum zur Verfügung. 286
        

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