Abb. 5: Eingangsbereich der Ausstellung. Der Blick wird frei auf die Stick- maschine des Baujahrs 1895 in der Nebenhalle Abb. 6: Zeiterfassung prägte den Arbeitsplatz. Stechuhr aus der Zeit um die Jahrhundertwende, darüber eine alte Fabrik- uhr aus der stillgelegten Spinnerei in Vaduz Abb. 7: Blick in den Aus- stellungsbereich «Alltag» Abb. 8: Blick in den Aus- stellungsbereich «Technik der Baumwollverar- beitung» 
tionsmaschinen entweder verkauft oder verschrot- tet worden waren, ging die Liegenschaft in besen- reinem Zustand vorerst in den Besitz des Landes Liechtenstein über und gelangte schliesslich zum grössten Teil durch Tauschgeschäfte ins Eigentum der Gemeinde Vaduz zurück.12 Diese hatte dem Fir- mengründer Johann Jacob Spoerry vor mehr als hundert Jahren das Bauland in der AUmeind für den Fabrikneubau zur Verfügung gestellt.13 Unvermittelt wurde die Frage nach der weiteren Verwendung einer der bedeutendsten Anlagen aus der Pionierzeit der Industrialisierung Liechten- steins aktuell.14 Die Gemeinde Vaduz als Hauptbe- sitzerin versuchte in der Folgezeit eine private Trä- gerschaft für die Verwaltung der stillgelegten Spinnerei zu finden.15 Der damals amtierende Ge- meinderat war - der Auswertung einer Meinungs- umfrage unter der Einwohnerschaft der Gemeinde folgend - mehrheitlich der Meinung, dass «das Fa- brikgebäude als multifunktionales Zentrum genutzt werden sollte»,16 wobei Kultur17, Kunst18 und Frei- zeit zu den Schwerpunkten gerechnet wurden. Be- fand sich die alte Spinnerei auf dem besten Wege, als Industriedenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft zu werden?19 Mit der Geschichte der Arbeiter in die Fabrik! Das war die Lösung. Im ehemaligen Ballenlager der stillgelegten Anlage - einem in sich abgeschlos- 282
        

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