«FABRIKLERLEBEN» HANSJÖRG FROMMELT PROLOG Die Ausstellung «Fabriklerleben» ist als Würdigung jenes frühen Zeitabschnitts der Industrialisierung zu verstehen, in dem der Grundstein zur Entwick- lung Liechtensteins zum weltweit anerkannten In- dustriestaat gelegt wurde. Im Namen der Projekt- verantwortlichen möchte ich Rückschau halten und über die Genesis dieser Ausstellung, über Erfah- rungen während der Veranstaltung und über Be- gegnungen und Gespräche in der stillgelegten Fabrik berichten.1 Nachfolgender Rapport doku- mentiert das viel beachtete kulturelle Ereignis in Vaduz. Zugleich soll einem Werkstattbericht ähn- lich aufgezeigt werden, wie Forschungsergebnisse zur jüngeren Geschichte des Landes aufbereitet und erstmals zeitgemäss in einer erlebnishaften Schau präsentiert worden sind. Vorab: «Der Aus- stellung «Fabriklerleben» in der ehemaligen Spin- nerei Jenny, Spoerry & Cie. in der Vaduzer All- meind, Liechtenstein, wurde ein Flop prophezeit, weil die Lagerhallen abseits des Zentrums und des Touristenstroms liegen. Tatsächlich fand kein Tou- rist in die Ausstellung, dafür kamen knapp 6500 Interessierte, teilweise von weit her, und das innert zweieinhalb Monaten.»2 1) Robert Allgäuer, Hanspeter Gassner und der Autor dieses Berichts zeichneten für das Ausstellungs- und Buchprojekt verantwortlich. 2) Van Orsouw (1995). 279
        

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