PETER KAISER IM LICHTE DER NACHWELT JÖRG GERMANN Martin Bundi lobt nicht nur Kaisers pädagogi- sche, sondern auch seine historische Tätigkeit. Er geht auf einzelne Fragen ein, weist Kaisers scharf- sinnige Deutungen besonders für die alträtische Geschichte nach und fasst dann zusammen: «Überblickt man das historische Schaffen Peter Kaisers, so gelangt man zum Schluss, dass eine Reihe seiner kritischen Ansatzpunkte zu neuen Ufern und noch heute anerkannten Erkenntnissen führte. Dies gilt insbesondere für die mittelalter- 169) Roedel 1960. 170) Germann 1993. 171) Müller 1944, S. 80. 172) Germann 1993, S. 83. Auch Pieth hatte auf eine starke Bezie- hung zu Pestalozzi hingewiesen. Allerdings führte er als Beleg eine Stelle aus einem Briefentwurf an, der fälschlicherweise Peter Kaiser zugeschrieben, von Christian Roedel und wieder von Ursula Ger- mann aber als ein Schriftstück von Philipp Nabholz identifiziert wurde. Die Handschrift ist heute im Bündner Staatsarchiv unter B 2072/7 eindeutig bezeichnet. 173) Siehe oben S. 188. 174) Pieth, Friedrich: Bündner Geschichte. Chur. 1945, S. 382. Auch zitiert in Bundi 1991, S. 143. 175) Untertitel in Bundi 1991, S. 147. 176) Ebenda, S. 149. 177) Ebenda, S. 140. 178) Ebenda, S. 150. 179) Roedel 1960, S. 299. 
Christian Roedel * 1914 t 1977, aus Zuoz; war mehrere Jahre im Wintersemester Sekundarlehrer in Zuoz und im Sommersemester Student in Bern, wo er die Fächer Psychologie und Pädagogik belegte; Promo- tion zum Dr. phil.; später kantonaler Schulpsycholo- ge in St.Gallen; ab 1959 Lehrer am Oberseminar in Zürich Ursula Germann-Müller * 1937, geboren in St.Gallen; Lehrerdiplom und heil- pädagogische Ausbildung; Studium der Pädagogik, Heilpädagogik, Psycholo- gie und Germanistik in Genfund Zürich; Dr. phil.; Lehrerin und Seminarlei- terin an der Kantonsschule Sargans 
Friedrich Pieth * 1874 t 1953, aus Castiel (GR); Lehrerse- minar in Chur, Weiterbil- dung zum Sekundarlehrer in Bern; später Studium der Geschichte und Ger- manistik in Bern und Berlin; Dr. phil., ab 1927 Präsident der Historisch- antiquarischen Gesell- schaft von Graubünden; 1914 bis 1951 Redaktor des «Bündner Monats- blatts»; Lehrer an der Kantonsschule Chur Martin Bundi * 1932, aus Sagogn; Primarlehrer an verschiedenen Orten, später erwarb er das Sekundarlehrerpatent und studierte in Zürich Ge- schichte; Dr. phil., Lehrer für Geschichte am Lehrer- seminar Chur; 1975 bis 1995 Mitglied des Natio- nalrates 207
        

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