PETER KAISER IM LICHTE DER NACHWELT JÖRG GERMANN übernimmt): «Es that aber auch Noth, der Thätig- keit der Reformirten, ihren Glauben auszubreiten, durch Beispiel, Belehrung und bessern Schulunter- richt entgegenzuwirken.»126 Zwei Auslassungen der zweiten Auflage seien noch erwähnt: Ihre Leser erfahren nicht, dass auch ein liechtensteinischer Freiherr «die evangelische Lehre ergriff»127. Auch nichts über Niederer, den früheren Gegner Kaisers in Yverdon und späteren Freund, und dessen Idee einer Erziehungsanstalt auf Schloss Forstegg. Diese Streichung ist verständ- lich, handelt es sich doch wohl um eine sehr per- sönlich motivierte Huldigung; nur fällt damit auch das kurze Lob Pestalozzis, «dieses grossen Men- schenfreundes und Erziehers»128 weg. Natürlich beurteilen die beiden Autoren auch die Bestrebungen Kaiser Josephs II. gegensätzlich. Kaiser widmet ihm eine längere Passage: «Er hob die Leibeigenschaft auf, verbesserte die Rechtspfle- ge, gestattete der öffentlichen Meinung freien Aus- druck in Rede und Schrift, beförderte die Duldung in Glaubenssachen, Handel und Gewerbe und suchte vorzüglich den Landmann aus seinem gei- stigen und materiellen Elend zu erheben.  So schrieb Kaiser Joseph II. ... Oft hörte man vom Kaiser die Äusserung: 
    

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