DR. MED. ALBERT SCHÄDLER 1848 BIS 1922 RUDOLF RHEINBERGER Revolutionsjahre 1848/49 vertreten. Die Bearbei- tung in Regestenform und die chronologische Ein- ordnung erlauben dem Interessierten eine rasche Orientierung. REGESTEN ZU DEN URKUNDEN DER LIECHTENSTEINISCHEN GEMEINDEARCHIVE UND ALPGENOSSENSCHAFTEN Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürsten- tum Liechtenstein, Band 8, S. 105 bis 170 Die Regesten umfassen 329 Urkunden und Doku- mente aus der Zeit von 1371 bis 1876. Inhaltlich handelt es sich meistens um Käufe und Verkäufe von Alpen und Wäldern, um Grenzdifferenzen zwi- schen den Gemeinden, sodann um Wuhrstreitigkei- ten mit den gegenüberliegenden schweizerischen Gemeinden. Der Niedergang der Hohenemser Grafen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wird durch über 100 Regesten besonders eindrücklich doku- mentiert (sog. «Schadlosbriefe»). PRÄHISTORISCHE UND RÖMISCHE FUNDE IN LIECHTENSTEIN ALS BEITRAG ZUR URGESCHICHTE UNSERES LANDES Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürsten- tum Liechtenstein, Band 9, S. 5 bis 25 Der Verfasser gibt zuerst eine Übersicht über die bis dahin erfolgten Veröffentlichungen archäologi- scher Funde in Liechtenstein. Diese sind sämtliche in ausländischen Zeitschriften erschienen. Es folgt eine kurze Beschreibung der einzelnen Fund- stücke. Damals herrschte die Meinung, dass Liech- tenstein in der jüngeren Steinzeit noch nicht von Menschen bewohnt gewesen war. Ein einziger jungsteinzeitlicher Fund (Steinbeil aus Schaan) war bekannt. Die Kenntnisse Dr. Albert Schädlers auf dem Gebiet der Vor- und Frühgeschichte entspra- chen durchaus dem Stand der damaligen prähisto- rischen Forschung. Er hatte offensichtlich die wichtigsten einschlägigen Veröffentlichungen stu-diert, 
was durch detaillierte Literatur- und Quellen- angaben belegt ist. Schädler führt eine grosse Zahl von Streufunden der Bronze- und Eisenzeit sowie der Zeit nach der römischen Landnahme auf. Dabei sind von beson- derem Interesse die Angaben darüber, wohin die einzelnen Stücke gekommen sind. Der grösste Teil wanderte in das Vorarlberger Landesmuseum. Mehrere Kleinfunde wurden aber auch in die «Sammlung liechtensteinischer Altertümer» auf- genommen. Diese Sammlung war durch Landes- verweser von Stellwag im Jahre 1895 angelegt worden. Sie darf als der Anfang des Liechtensteini- schen Landesmuseums bezeichnet werden. Es wird in diesen Ausführungen Albert Schäd- lers auch über einige Grabungen berichtet, die aber meistens recht dilettantisch ausgeführt wurden. HULDIGUNGSAKTE BEI DEM ÜBERGANG DER HERRSCHAFT SCHELLENBERG UND DER GRAFSCHAFT VADUZ AN DIE FÜRSTEN VON LIECHTENSTEIN Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürsten- tum Liechtenstein, Band 10, S. 5 bis 30 Im Wesentlichen werden in dieser Arbeit vom Ver- fasser drei Huldigungsakte beschrieben: 1. derjenige der Herrschaft Schellenberg vom 16. März 1699 in Bendern. 2. jener der Grafschaft Vaduz vom 9. Juni 1712 3. die gemeinsame Huldigung der Herrschaft Schellenberg und der Grafschaft Vaduz vom 5. Sep- tember 1718 in Vaduz. Schädler stützt sich dabei auf die von allen drei feierlichen Anlässen verfassten Protokolle, deren Originale für die ersten beiden Huldigungen im Liechtensteinischen Landesarchiv und jenes vom Jahr 1718 im fürstlichen Hausarchiv in Wien auf- bewahrt werden.158 158) Alto Abschrift des Huldigungsaktes von 1718 (Die ersten neun Seiten fehlen) (Bes. R. Rheinberger, Vaduz). 147
        

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