DR. MED. ALBERT SCHÄDLER 1848 BIS 1922 RUDOLF RHEINBERGER Vorwort In der Reihe «Liechtensteiner Ärzte des 19. Jahr- hunderts» gelangen zum Abschluss die Lebensbil- der Dr. Albert Schädlers aus Vaduz und Dr. Peter Marxers aus Gamprin zur Darstellung. Die beiden haben nicht allzuviele Gemeinsamkeiten. Schädler, ein weltgewandter und weitgereister Mann, drückte der liechtensteinischen Landespolitik durch mehr als drei Jahrzehnte seinen Stempel auf. Er genoss Autorität und grosses Ansehen als Arzt, Politiker und Historiker. Erst der rauhe Wind der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zwang diesen Mann konser- vativer Prägung zur Resignation. Sein Name wird aber weiterleben, nicht nur durch die fortschrittli- chen Impulse, die er der Gesetzgebung über mehr als 30 Jahre gab, sondern auch als Mitbegründer des Historischen Vereins und als Verfasser wichti- ger historischer Arbeiten. Anders Dr. Peter Marxer aus Gamprin. Sein kaum zehnjähriges Wirken als Arzt und Landtags- abgeordneter war zu kurz, als dass es hätte blei- bende Spuren hinterlassen können. Schon mit 35 Jahren erlag der vorher kerngesunde Mann einer damals unheilbaren Nierentuberkulose.
        

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