Getreideernte in Schaan, um 1935. Die Landwirtschaft war in der Zwischenkriegszeit immer der weitaus wich- tigste Arbeitsbereich der Frauen. In der Betriebs- zählung von 1929 wiesen sich 1630 Frauen von 15 und mehr Jahren und 1431 Männer als ständige Arbeitskräfte in der Land- wirtschaft aus. Die grösse- re Zahl weiblicher Arbeits- kräfte in der Landwirt- schaft hängt wohl damit zusammen, dass in fast allen landwirtschaftlichen Betrieben eine Tochter zuhause blieb, um der Bäuerin zu helfen, dass es hingegen auf kleineren Höfen häufig zu wenig Arbeit für zwei Männer gab, so dass sich die Söhne eine andere ausser- häusliche Arbeit suchen mussten. Kartoffelernte im Tal «Wimmleti» im fürstlichen Weingarten, 1923. Erste Reihe v.l.n.r.: Becklis Marile; Paula und Emma Ospelt, «'s Meinrads»; Ma- rile Sele-Strub; Resi Lam- pert-Ospelt, «Geometers»; Bertiii Brenn; Hermina Rheinberger, «'s Felixa»; Hilda Burkart-Ospelt, «Sebis»; Rosa Ospelt, «Geometers»; Luisa Hohenegger, «Kassels»; Buben v.l.n.r.: Rudolf Ver- fing (Waldhirt); Wilhelm Brenn; Edmund Ospelt, «Eduards»; 90
        

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