FRAUENARBEIT IN LIECHTENSTEIN 1924 BIS 1939 BÄUERINNEN / CLAUDIA HEEB-FLECK Die Bäuerin W. S. schildert die Arbeitsteilung bei der Heuernte folgendermas- sen: «Als der Vater gemäht hatte, mussten wir mit der Gabel das Gras auseinan- derwerfen und am Nach- mittag musste man es mit dem Rechen kehren. Am Abend mussten wir es , und wenn man sah, dass das Wetter schlecht wurde, machten wir . Früher brauchte man drei Tage, bis man das Heu mit heimnehmen konnte. Die Männer waren stärker - die mussten das Heu auf den Wagen hochgabeln. Meistens musste eine Frau Heu laden und die ande- ren mussten nachrechen und zusammenräumen, was man verloren hat. Und jemand musste . Das hat niemand gern gemacht! Und jemand musste im- mer das Ross halten und wieder weiterführen, wenn aufgeladen war. Zuletzt musste man einen dicken  herauftun und ein dickes Seil und binden.  mussten meistens Kinder.» 
Regina Wille-Büchel (1879-1962) hat in der Sommerau in Balzers Holz gesammelt. Marianne Frick (1841-1939), Mauren, kann auf ein langes Leben zurückblicken. 89
        

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