FRAUENARBEIT IN LIECHTENSTEIN 1924 BIS 1939 DAMENSCHNEIDERINNEN / CLAUDIA HEEB-FLECK Emil Ospelt vor seinem Geschäft in Schaan, 1926 Der Konkurrenz von Geschäften wie dem Be- kleidungshaus Emil Ospelt, dem Konfektionsgeschäft 
Georg Hilti oder dem ebenfalls Damen- und Herrenkleider führenden Kaufhaus S. Frick konnten kleine Schneiderateliers auf die Dauer nicht stand- halten. Während Männer dem selbständigen Schnei- dergewerbe wegen der ge- ringen Verdienstmöglich- keiten schon in den dreis- siger Jahren den Rücken kehrten, arbeiteten Frauen noch bis Ende vierziger Jahre als selbständige Schneiderinnen. 1960 hatte sich die Konfektions- kleidung aber endgültig durchgesetzt: Es gab nur noch eine selbständige und 16 angestellte Schnei- derinnen in Liechtenstein. 
Modenschau des Konfek- tionshauses Emil Ospelt, Schaan, bei einem Reit- turnier in Buchs, 1935. Tini Ospelt (zweite v.l.), die damals bei Emil Ospelt arbeitete, führte die Klei- der mit drei Schweizer Kolleginnen vor. 65
        

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